Hozier: Melancholie gehört zum Leben

Hozier (25) weiß die schwermütigen Momente seines Lebens heute zu schätzen.

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Keine Angst vorm Traurigsein

Der irische Folkrocker ('Take Me To Church') schaffte im vergangenen Jahr mit seinem nach sich selbst benannten Debütalbum den Durchbruch, nicht zuletzt dank der melancholischen Klänge, die er auf der Platte anschlägt. Wie er selbst gegenüber dem 'Q'-Magazin enthüllte, handelt das Werk von "Liebe, die aus der Dunkelheit, aus dem Nichts" entspringt, und anderen düsteren Themen.

"Dem Album liegt die Erkenntnis zugrunde, dass jeder einfach nur herumirrt und versucht, zurecht zu kommen", sinnierte der Künstler im Gespräch mit der Publikation. "Es wäre als Teenager viel leichter, wenn einem gesagt werden würde, dass jeder unglücklich ist und dass man sich keine Sorgen darüber machen sollte. Letztendlich hofft man auf die Antwort auf die Frage 'Wann wird es besser?' Aber es kann sein, dass das nie passiert - und dann stirbt man. Das Gefühl, in irgendeiner Hinsicht Bestätigung zu bekommen, ist also sehr menschlich."

Um seine Karriere voran zu treiben, brach Hozier übrigens sein Musikstudium am Trinity College Dublin ab und bis heute bereut er diesen Schritt nicht. Seine Eltern brauchten allerdings etwas mehr Zeit, um die Entscheidung ihres Sohnes zu akzeptieren.

"Sie waren enttäuscht, als ich das College verließ, aber unterstützten mich. Nach zweieinhalb Jahren passierte allerdings immer noch nichts, also wurden sie etwas ungeduldig - nach dem Motto 'Was ist denn jetzt?'"

Inzwischen müssen sich die Eltern des Sängers, der bürgerlich Andrew Hozier-Byrne heißt, aber keine Sorgen mehr um ihn machen, schließlich erfreut er sich heute großer Beliebtheit unter den Musikfans.

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