'House of Cards'-Star Robin Wright für mehr Gleichberechtigung: "Ich möchte das gleiche Gehalt wie Kevin Spacey"

Robin Wright pokerte hoch - und gewann
Robin Wright © Cover Media

Robin Wright (50) drohte ihrem Arbeitgeber damit, an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn sie nicht das gleiche Gehalt wie Kollege Kevin Spacey (56) für 'House of Cards' bekommen würde.

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Mehr Gleichberechtigung!

Nachdem bereits viele ihrer Kolleginnen Kritik an der ungleichen Bezahlung von Männern und Frauen in Hollywood geübt haben, äußerte sich nun auch die Schauspielerin zu dem Thema. Bei einem Event der Rockefeller Foundation am Dienstag [17. Mai] erklärte Robin, wie sie sich gegen den Gehaltsunterschied zwischen ihrem Kollegen Kevin Spacey und ihr selbst für ihre Rolle in der TV-Serie 'House of Cards' gewehrt habe.

"Das war das perfekte Muster", zitierte sie die 'Huffington Post'. "Es gibt nur sehr wenige TV-Shows oder Filme, wo der Patriarch und die Matriarchin gleichberechtigt sind. Und in 'House of Cards' sind sie das. Ich sagte [meinen Chefs], dass ich das gleiche Gehalt wie Kevin haben möchte."

In dem politischen Drama spielen Robin und Kevin das Politikerpaar Claire und Frank Underwood. In den Gehaltsverhandlungen konnte die Schauspielerin mit der Beliebtheit ihrer TV-Rolle argumentieren: "Ich habe mir die Statistiken angesehen und Claire Underwoods Charakter war in einem gewissen Zeitraum beliebter als Franks. Also habe ich das ausgenutzt. Ich habe ihnen gedroht: 'Ihr bezahlt mich besser, sonst gehe ich an die Öffentlichkeit'. Und das haben sie getan", fügte die Künstlerin hinzu.

Berichten zufolge soll Robin Wright für die dritte Staffel der Serie 4,9 Millionen Euro bekommen haben, Kevin Spacey hingegen ganze 8 Millionen. In der vierten Staffel spielte Robins Charakter jedoch eine größere Rolle, dafür soll sie dann auch ein höheres Gehalt erhalten haben.

Vor Robin Wright machten sich bereits Hollywoodstars wie Jennifer Lawrence, Patricia Arquette, Lena Dunham und Charlize Theron gegen die ungerechte Bezahlung in der Traumfabrik stark.

Cover Media

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