Hollywood Blog by Jessica Mazur

Hollywood trauert um Joan Rivers: So plante die Komikerin ihre Beerdigung

Hollywood trauert um Joan Rivers: So plante die Komikerin ihre Beerdigung
Hollywood trauert um Joan Rivers: So plante die Komikerin ihre Beerdigung © (Bildquelle: Reuters)

von Jessica Mazur

Der Tod von Joan Rivers schockte Hollywood. Auch wenn die Comedy-Queen mit der spitzen Zunge und den vielen OPs seit Tagen im Koma lag, wollte hier doch keiner so recht glauben, dass es tatsächlich so schlimm um die 81-Jährige steht. Noch wenige Stunden vor ihrem Tod machten hier in Hollywood Schlagzeilen die Runde, dass Rivers trotz Koma Hair &Make-Up Stylisten an ihrem Bett habe. Und halb Hollywood ist irgendwie davon ausgegangen, dass die missglückte OP nur ein weiteres gefundenes Fressen für Rivers` zukünftige 'Stand Up'-Auftritte sein wird. Doch dann kam die Schockmeldung. Und damit die traurige Gewissheit, dass die amerikanische Unterhaltungsindustrie nur knapp einen Monat nach dem Tod von Robin Williams einen weiteren großen Comedian verloren hat. Auch die 'Laughing  Factory' zollte Rivers den gebührenden Respekt und änderte seine Schrifttafel sofort ab:  "Joan Rivers – Rest in Peace – Make God Laugh" ist jetzt dort zu lesen.

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In dem Statement von Rivers' Tochter Melissa heißt es, dass der letzte Wunsch ihrer Mutter sicher gewesen wäre, dass die Welt nach ihrem Ableben schnell wieder lacht. Vielleicht war das auch der Grund, warum Joan Rivers bereits ihre eigene Beerdigung geplant hatte. In ihrem Buch 'I Hate Everyone...Starting with Me', das vor zwei Jahren erschien, gab sie nämlich bereits genaue und ziemlich amüsante Anweisungen, wie ihre Beisetzung auszusehen hat ...

1. Das Ganze soll ein Event sein. Sie fordert: Ich will, dass meine Beerdigung eine große Showbiz-Nummer wird mit Lichtern, Kameras, Action. Ich will Catering, ich will Paparazzi und ich will Pressesprecher, die eine Szene machen! Ich will, dass es typisch Hollywood wird.

2. Predigen soll eine Oscargewinnerin. Joan Rivers Wunsch lautet: Ich will keinen Rabbi, der irgendwas vor sich hin schwafelt. Ich will Meryl Streep, die in fünf verschiedenen Akzenten weint.

Und ganz wichtig: Nummer 3: Der Look muss stimmen. Joan Rivers legte fest, dass sie tot besser als lebendig aussehen will. Sie will in einem Valentino Kleid begraben werden und der amerikanische Luxus-Juwelier Harry Winston soll ihr einen glitzernden Zeh-Anhänger kreieren. Und Joan fordert: Ich will eine Windmaschine, so dass meine Haare noch im Sarg wie die von Beyoncé wehen. Ach ja, und was auf ihrem Grabstein stehen soll, wusste sie auch schon. Vor erst einem Monat antwortete sie nämlich einem Paparazzo auf die Frage welche Inschrift sie sich einmal wünsche: "She had a great time!"

Alles wird sicher nicht machbar sein, aber vielleicht gelingt es ihrer Familie ja tatsächlich, den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen. Fest steht: Joan Rivers wird eine große Lücke in Hollywood hinterlassen. Sie sagte die Dinge stets wie sie sind, nahm auch bei den ganz großen Stars kein Blatt vor den Mund, und sie gehörte zu den wenigen Stars, die total offen mit ihren Schönheitsoperationen umgehen. Es gibt schließlich nicht viele Promis, von denen man Sätze hört, wie: "Mein Gesicht wurde öfter festgezogen, als ein Laken im Holiday Inn!" RIP, Joan Rivers. You will be missed!

Viele Grüße aus LA sendet Jessica Mazur

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© Bild: Jessica Mazur