Hollywood Blog by Jessica Mazur

Hollywood streitet über die Bilder der schwangeren Catherine

Hollywood streitet über die Bilder der schwangeren Catherine
Hollywood streitet über die Bilder der schwangeren Catherine © (Bildquelle: Archivfoto 2006, hgm-press)

von Jessica Mazur

 

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Sie sind nun mal 'Public Figures' (Personen des öffentlichen Interesses), was soll also das Theater? In etwa mit diesen Worten verkaufte mir der freundliche Verkäufer Vladimir aus dem 'Laurel Canyon Country Shop' heute Morgen die topaktuellen Gossip-Magazine. Er sprach von William & Catherine. Denn genau wie das italienische 'CHI'-Magazin, hat auch das 'Star Magazine' bei den Fotos, über die derzeit die Welt spricht, zugeschlagen.

Das Cover vom 'Star' ziert Herzogin Catherine samt Mini-Babybäuchlein, nur gekleidet in einen blauen Bikini. Ein extrem unscharfes Bild. Das liegt nicht an der Herzogin, sondern daran, dass das Foto aus so weiter Entfernung geschossen wurde, dass es extrem verschwommen ist. Im Inneren des Magazins geht die royale Entblößung weiter, denn das 'Star Magazine' lockt mit "5 Seiten MUST-SEE Fotos".

Etwas übertrieben, denn insgesamt zeigt das Blatt, Cover inklusive, lediglich drei Fotos von Will und Catherine. Diese wurden allerdings immer wieder unterschiedlich zurechtgeschnitten und gespiegelt und über fünf Seiten aufgeblasen. Doch Fakt ist: Dank mega Paparazzi-Linse dürfen wir alle an Will und Catherines Babymoon teilhaben und einen Blick auf Catherines nacktes Kügelchen werfen.

Das englische Königshaus ist 'not amused', ganz klar. Doch hier in Hollywood, wo die Paparazzi zum Stadtbild gehören, scheiden sich die Geister, ob die Fotos der schwangeren Catherine im Bikini nun eine Schande oder absolut gerechtfertigt sind. Das 'Star Magazine' begründet die Entscheidung, die Fotos zu drucken, genau wie 'Chi': Es handele sich um Fotos von öffentlichen Menschen an einem öffentlichen Ort. Von einem Eingriff in die Privatsphäre könne deshalb keine Rede sein. Nicht ganz verkehrt, denn ein Foto zeigt deutlich, dass Will und Catherine sich nicht an einem einsamen Strand befinden, sondern umgeben sind von anderen (vermutlich steinreichen)Touristen.

Aber: Mustique ist nun mal eine Privatinsel. Kann man da tatsächlich von einem "öffentlichen Ort" sprechen? Hier in Hollywood ist man sich, wie gesagt, uneinig. Die einen sagen "selber Schuld". Die beiden haben nun mal 'Star-Status' und müssen genauso damit leben, wie andere Celebrities auch. "Die US-Magazine zeigen ständig schwangere Promifrauen. Warum ist diese Prinzessin eine Ausnahme?' lautet z.B. ein Userkommentar bei 'USMagazine.com'.

Doch einige sind auch der Ansicht, nach den Oben-Ohne Fotos von Catherine wurde die Privatsphäre des Paares erneut verletzt. Fest steht: So lange die Magazine die Fotos drucken und die Leute die Blätter kaufen, werden die Paparazzi auch weiterhin mit gezückter Linse auf der Lauer liegen. Also, Catherine, gewöhne Dich lieber dran... oder zieh' Dir was über!

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

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© Bild: Jessica Mazur