Hollywood Blog by Jessica Mazur

Hollywood im Monogramm-Fieber: The New Symbol of Cool

Cara Delvingne, Burberry
Cara (Jocelyn) Delevingne in ihrem Burberry-Poncho mit ihren Initialen 'CJD' © picture alliance / ZUMAPRESS.com, Stephen Lock

von Jessica Mazur

Eine Freundin von mir hier in LA ist der absolute Monogramm-Junkie. Egal, ob die Handtücher im Bad, die Geschirrhandtücher in der Küche oder die Zier-Kissen auf dem Bett: überall sind ihr Name oder ihre Initialen draufgestickt. In meinen Augen war das Ganze immer ein bisschen zu “cheesy“ und zu “american“, aber damit lag ich anscheinend total daneben! Monogramme sind nämlich nicht nur “The new Symbol of Cool“, sondern auch ”The Sign of the Time“. Wer das sagt? Die amerikanische ‘Vogue‘ und die ‘Vanity Fair‘! Die Handtücher sollte man allerdings gegen Handtaschen austauchen...

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In Gang gesetzt, wurde die aktuelle Monogramm-Trendwelle auf der London Fashion Week im letzten Februar. Dort schickte Burberry Designer Christopher Bailey nämlich sämtliche Models in kuscheligen Ponchos über den Laufsteg, die mit den jeweiligen Initialen der Mädels verziert waren. Rosie Huntington-Whiteley fand ihre ‘RHW‘ Variante dann auch gleich so schick, dass sie ihren personalisierten Poncho auch privat häufig trug. Es dauerte nicht lange, da machten andere Models es nach.

So wird Cara (Jocelyn) Delevingne seit Monaten immer mal wieder mit ihrem ‘CJD‘ Burberry Prorsum Handtäschchen fotografiert. Model Lily Aldridge läuft mit glitzernder Edie Parker Clutch von Party zu Party auf der in großen, goldenen Buchstaben ‘Lily‘steht. Karlie Kloss ließ sich ihren Vornamen auf den Rücken ihrer Rag & Bone Bomberjacke sticken und Ondria Hardin läuft seit ein paar Wochen mit schwarzer FENDI Bag von Fotoshooting zu Fotoshooting, auf der in großen, orangefarbenen Buchstaben ‘ONDRIA‘ gedruckt ist.

In den meisten Fällen handelt es sich nicht um spezielle Sonderanfertigung für die Models, denn Unternehmen wie Fendi bieten die ‘costumized handbags‘ inzwischen für Jedermann an. Kostet natürlich ein paar hundert Dollar extra, aber wenn man sich eine Tasche für mehrere tausend Dollar leisten kann, kommt´s da wohl auch nicht mehr drauf an. Der freundliche Verkäufer im Fendi Store auf dem Rodeo Drive hier in LA verriet mir zumindest, dass das Aufdrucken des Namens bei Fendi der Renner im diesjährigen Weihnachtsgeschäft ist. Es kann also nicht mehr lange dauern, bis jede Menge ‘Ashley‘“ ‘Britney‘ und ‘Jennifer‘ Fendi Bags durch Beverly Hills getragen werden.

Dear Santa Claus, ich tät` wohl auch eine nehmen …

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

Jessica Mazur
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