Hollywood Blog by Jessica Mazur

Hollywood-Blog on tour: Da steht ein Haus im Weg! - Na und?

Hollywood-Blog on tour: Da steht ein Haus im Weg! - Na und?
Hollywood-Blog on tour: Da steht ein Haus im Weg! - Na und?

von Jessica Mazur

Von wegen die neusten Trends kommen immer aus Amerika! Manchmal hat anscheinend auch Frankreich die Nase vorne. Gestern Abend fand hier in Berlin, in einer noch nicht eingeweihten U-Bahn Station direkt unterm Reichstag, nämlich eine Veranstaltung zu Ehren der französischen Trendsportart PARKOUR statt.

- Anzeige -

Parkour ist diese Sportart, bei der man sich von A nach B bewegt und dabei alle im Weg stehenden Hindernisse oder Barrieren möglichst fließend und mit Hilfe von verschiedenen Sprüngen überwindet, so eine Art Extrem-Spazierganging also...;-) Ich kannte Parkour bisher eigentlich nur aus der Anfangsszene des letzten James Bond Streifens 'Casino Royal' und dem 'Hung Up'-Video von Madonna und war somit gestern Abend echt beeindruckt, als ich die Jungs in der U-Bahn Station scheinbar mühelos von und auf zum Teil meterhohe Hindernisse springen sah. Not bad...

Es waren allerdings wirklich nur Jungs, die da durch die Gegend sprangen, was ich persönlich aber nicht weiter tragisch fand. Denn eine Nebenwirkung der Sportart ist anscheinend, dass Mann einen sehr muskulösen, durchtrainierten Körper entwickelt, den Frau sich natürlich gerne anschaut...;-) Mir wurde dann aber erklärt, dass Parkour kein reiner Männersport ist und dass es ebenso viele weibliche Traceure (das ist der Fachbegriff für die menschlichen Flummis) gibt. Na dann Mädels: runter mit den falschen Fingernägeln und ran an die Häuserwände...;-)

Ob sich die Trendsportart allerdings auch schon in den USA durchgesetzt hat, weiß ich gar nicht. In Lalaland habe ich zumindest noch niemanden von Rooftop zu Rooftop springen sehen. Aber in einer Stadt, wo zu Fuß gehen schon ein großes 'No-No' ist, wird das Springen es vermutlich auch schwer haben. Obwohl die Sportart ja eigentlich geradezu ideal für Hollywoods Partygören ist: sie macht einen knackigen Body und wenn der Führerschein mal wieder wegen 'Drunk Driving' weg ist, springt man einfach von Club A zu Club B! Club-Hopping eben...;-) Ob einem die Sportart zusagt, konnte gestern Abend übrigens auch ausprobiert werden. Nachdem die Jungs unter Anführung von Parkour-Erfinder David Belle nämlich fertig waren, wurde die Strecke für Jedermann geöffnet.

Ich muss aber gestehen, dass ich mich gedrückt habe. Denn erstens habe ich so meine kleinen Probleme mit Höhe..., und zweitens habe ich das dumpfe Gefühl, dass Parkour ein bisschen so ist, wie ein Bummel über die Melrose Avenue, bei dem man NICHT die Kreditkarte zum Glühen bringen darf: sieht kinderleicht aus, ist aber in Wirklichkeit EXTREM schwierig...;-)

Viele Grüße aus unserer sportlichen Hauptstadt von Jessica Mazur

 

Hollywood-Blog on tour: Da steht ein Haus im Weg! - Na und?
© Bild: Jessica Mazur