Hitze: Das hilft gegen den Schweiß

Hitze: Das hilft gegen den Schweiß
Miley Cyrus macht es vor: Bewegung und Sport helfen den Schweißdrüsen, sich zu regulieren. Bei ihr steht Yoga im Terminplan. © instagram/mileycyrus

Der lang ersehnte Sommer ist endlich in Deutschland angekommen - schön und gut, nur ist die Jahreszeit im wahrsten Sinne des Wortes auch eine schweißtreibende Angelegenheit. Im Büro, beim Shoppen oder im Straßencafé - jeder könnte gut und gerne auf die unangenehme Körperflüssigkeit verzichten. Schwitzen ist aber dennoch ein wichtiger Prozess unseres Körpers, es regelt bis zu 20 Prozent der Körpertemperatur. Nervig sind Schweißflecken trotzdem. Aber mit diesen Tipps bekommen Sie den Schweiß in den Griff.

Tipps und kleine Helferlein

Bewegung und die richtige Ernährung

Sport bei diesen Temperaturen? Für viele Leute ein No-go. Dabei ist es gerade für die Schweißproduktion wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Wer im Sommer auf Sport verzichtet, hindert die Schweißdrüsen daran, sich zu regulieren. Die Folge sind Schwitzattacken. Auch die Ernährung hat ihren Beitrag: Wer das Schwitzen reduzieren möchte, sollte auf scharfe Gewürze verzichten. Diese heizen den Körper nur noch mehr an. Auch Alkohol und Zigaretten stören die Schweißregulation. Der Kaffee-Konsum sollte im Sommer heruntergeschraubt werden, auch er fördert Schwitzen.


Wer glaubt, ohne Flüssigkeit kann der Körper auch nicht schwitzen, liegt völlig falsch: Bei hohen Temperaturen viel zu trinken (täglich zwei bis drei Liter), ist deshalb so wichtig, weil der Körper beim Schwitzen vermehrt an Wasser und Mineralstoffen verliert. Am besten sollte man zu Wasser greifen, denn klebrige Softdrinks wie Cola können den Durst nicht löschen. Für Viel-Schwitzer empfiehlt sich eine Salbei-Kur, während der täglich zwei Tassen des Kräutertees getrunken werden.


Lockere und luftige Kleidung

Schnitt und Material der Kleidung entscheiden über das Ausmaß des Schwitzens: Wer locker sitzende Schnitte und leichte Stoffe trägt, kommt am besten weg. Wenig atmungsaktiv sind hingegen synthetische Stoffe wie Polyester. Kleidung aus Naturfasern, wie Baumwolle, Leinen oder Seide und Schuhe aus Leder sind die bessere Alternative. Wer Schweißflecken verstecken will, sollte auf Grau und knallige T-Shirt-Farben verzichten. Auf ihnen werden die nassen Ränder besonders sichtbar. Mit speziellen Achselpads lässt sich die modische Begleiterscheinung schwüler Hitze aber gut verhindern. Die Pads werden einfach in das T-Shirt geklebt und fangen so den Schweiß ab.


Deo gleich nach dem Duschen

Schweiß verursacht nicht nur unangenehme Flecken auf der Kleidung, sondern sorgt auch für gerümpfte Nasen an Orten, wo sich viele Menschen drängeln. Während des Sommers wird Körperpflege daher groß geschrieben. Bereits nach dem Duschen sollten Sie ein Deo auftragen. Wem eine wichtige Verabredung oder Präsentation bevorsteht, der kann ein Antitranspirant aus der Apotheke benutzen. Aber Vorsicht: Diese speziellen Deodorants verschließen die Schweißdrüsen, sie sollten nur in absoluten Ausnahmefällen aufgetragen werden.


Damit im Gesicht nichts verläuft, empfiehlt sich der Griff zum wasserfesten Make-up. Ratsam ist es außerdem, einen sogenannten Primer zu benutzen. Die spezielle Grundierung macht Rouge und Co. länger haltbar. Falls doch mal die ein oder andere Stelle im Gesicht glänzen sollte, sollte Puder auch unterwegs griffbereit sein.



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