Hillary Clinton wird von "Hangover"-Star Zach Galifianakis gegrillt

Hillary Clinton wird von "Hangover"-Star Zach Galifianakis gegrillt
Hillary Clinton stellte sich den Fragen von Zach Galifianakis © Screenshot/YouTube / Funny or Die: Between Two Ferns, SpotOn
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Zu Gast in Talkshow-Parodie

Im US-Wahlkampf müssen die Kandidaten mit schweren Geschützen auffahren. Hillary Clinton (68) wagte sich nun in die Talkshow-Parodie "Between Two Ferns". Kein Geringerer als "Hangover"-Star Zach Galifianakis (46) stellte ihr jede Menge unangebrachter Fragen. Das "Funny or Die"-Video dazu wurde auf Youtube veröffentlicht und die Fans wissen nicht so recht, wie sie Clintons Auftritt bewerten sollen. Einige finden ihre Reaktionen lustig, andere zweifeln an ihrem Schauspieltalent, halten sie für zu ernst und das Ganze für ein abgekartetes Spiel.

So lief das Interview

Gleich zu Beginn der Sendung versucht Zach Galifianakis sich mit einer Horror-Maske an Hillary Clinton heranzuschleichen - doch er wird vom Secret Service aufgehalten und zu Boden gerungen. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin beobachtet die Szene mit versteinerter Miene. Generell ändert sich ihr Gesichtsausdruck kaum. Die Fragen, die der Alan aus "Hangover" dann auspackt, sind alles andere als ernstzunehmend. Er fragt zum Beispiel, wie viele Wörter in der Minute sie als Sekretärin tippen könne, in Anspielung auf ihre einstige Position als Secretary of State, wie der Außenminister der USA im Englischen bezeichnet wird.

Ebenso unangebracht: "Wie mag Präsident Obama seinen Kaffee?" oder "Was passiert, wenn Sie schwanger werden?" Man bedenke, Clinton ist bereits 68 Jahre alt. Sie entgegnet kühl, sie könne ihm durchaus einige Broschüren zukommen lassen, um alles zu verstehen. Schließlich lenkt der Schauspieler das Gespräch auf den republikanischen Kandidaten Donald Trump (70). Die Miene der Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton (70) hellt sich auf. Sie lächelt leicht. "Wenn Sie sehen, wie gut es für Donald Trump funktioniert, denken Sie dann manchmal, ich sollte vielleicht etwas rassistischer sein?", fragt Galifianakis.

Weiter geht es mit: "Würden Sie nach Kanada auswandern, wenn er Präsident wird?" Nein, sie bleibt in Amerika. Clinton entrutscht zwischendurch ein "Ich bereue es wirklich, dass ich das hier mache." Dann feuert Galifianakis einige andere Breitseiten auf die 68-Jährige ab. Zum Beispiel wolle sie ja allen die Waffen wegnehmen. Und am Ende kommt er auf den Skandal um ihren privaten E-Mail-Account zu sprechen. "Wie können wir am besten in Kontakt bleiben? Per E-Mail?" - Ob Clinton dieser Auftritt hilft oder schadet, bleibt abzuwarten.

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