Hollywood Blog by Jessica Mazur

Hilfe, Robbie sitzt neben mir!

Hilfe, Robbie sitzt neben mir!
Hilfe, Robbie sitzt neben mir!

von Jessica Mazur

 

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Unfassbar. Nach knapp zwei Jahren in Hollywood ist es am letzten Wochenende passiert! ENDLICH! Ich habe IHN getroffen. Was habe ich mich auf diesen Augenblick gefreut...! Ich hatte schon befürchtet, das würde gar nicht mehr passieren, denn all meine Freunde hatten IHN schon mal irgendwo gesehen, nur ich war anscheinend immer zur falschen Zeit am richtigen Ort, oder andersrum. Doch am Freitagabend haben sich unsere Wege endlich gekreuzt...

Ich saß im Restaurantbereich des berühmten Hotels Chateau Marmont auf dem Sunset Boulevard, als meine Tischnachbarin plötzlich meinte, ich solle mich mal umdrehen. Und da saß ER. Nur zwei Tische von mir entfernt. Wasser trinkend und Zigarette rauchend.

ROBBIE WILLIAMS!!! HIMSELF!!! Mein erster Gedanke: AAAAHHHH!!! Mein zweiter Gedanke: OH MY GOD!!! Mein dritter Gedanke: Was tun???

In Hollywood gibt es nämlich eine goldene Regel für den Fall, dass man im Nachtleben einen Celebrity sieht: Bloß nichts anmerken lassen! Man darf, wenn man gar nicht anders kann, seinen Nebenmann unauffällig anstoßen und leise (!) bemerken "guck mal, soundso". Aber das ist auch das höchste der Gefühle. Alles andere - anstarren, kichern, tuscheln oder sich gar als Fan outen - gilt als extrem UNCOOL und ist ein absolutes NO-NO!

Diese Regel kenne und befolge ich normalerweise. NORMALERWEISE! Aber da saß ROBBIE! Meine ganz persönliche Ausnahme. Ich konnte gar nicht anders, als mich binnen Sekunden in einen verliebten Teenager zu verwandeln - Herzklopfen, feuchte Hände und Gekicher inklusive. Während alle anderen am Tisch (völlig unbeeindruckt!) zu ihren normalen Gesprächen zurückkehrten, schaltete ich auf Fan-Autopilot: Ich atmete tief durch, nahm meinen ganzen Mut zusammen und ging zu Robbies Tisch. Robbie Wiliams schaute auf, sah mich an und... mein Gehirn war SOFORT wie leer gepustet. Zwei Jahre hatte ich mich mental auf diesen Augenblick "vorbereitet" und nun: absolute Stille im Kopf... Nach ein, zwei Sekunden peinlichem Schweigen, stammelte ich dann etwas extrem Originelles, wie "hi", "big fan" und "love your music", woraufhin Robbie meine Hand schüttelte und "Thanks, Darling. Nice meeting you" antwortete.

Ich gebe zu, ich hatte auf ein "Ich finde dich auch toll, lass uns heiraten und Kinder kriegen!" gehofft, aber nun gut...;-) Immerhin ein "Darling"! Damit war unser Gespräch dann aber auch beendet. Bis DATO zumindest! Denn wer weiß, vielleicht war das ja nur der Beginn einer wundervollen Freundschaft. Vielleicht aber auch nicht. Aber an mir soll's nicht liegen ;-)

Viele Grüße aus Lalaland von Jessica Mazur 

 

Hilfe, Robbie sitzt neben mir!
© Bild: Jessica Mazur