Hildegard Krekel: Ihre schreckliche Erkrankung

Hildegard Krekel als Matrose verkleidet
Die frohnatur Hildegard Krekel © picture alliance / dpa, Horst Ossinger

Mehr über die Lebensfrohe Komikerin

Hildegard Krekel hatte schon längere Zeit vor ihrem Tod mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Bereits im Jahr 2008 entdeckte man in ihrer Brust einen Tumor, der ihr Unbehagen bereitete. Wie sich später herausstellte, war dieser zum Glück gutartig. Dennoch sah sich Hildegard Krekel dazu gezwungen, sich mit dem Thema Brustkrebs intensiv auseinanderzusetzen.

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Seitdem engagierte sich die Schauspielerin für die Bekämpfung des Brustkrebses und half dabei vielen Erkrankten. Im Jahr 2012 schlug der Krebs dann doch zu. Sie bekam nach einer Krebsdiagnose die Gallenblase herausoperiert. Darauf folgte eine aufwändige Chemotherapie, bei der Hildegard Krekel ihre Haare verlor. Dennoch stand sie eifrig vor der Kamera und mimte die Wirtin Uschi Schmitz in der Serie ‘Ein Fall für die Anrheiner’ mit einer Perücke.

Als die Kraft für die Arbeit fehlte, stieg sie aus der Serie aus. Das Drehbuch wurde geändert und die Kneipenwirtin Uschi Schmitz ging nach Australien. Hildegard Krekel behielt bis zum Schluss ihren optimistischen Charakter bei. Die rheinische Frohnatur starb im Beisein ihrer Familie. An ihrem Bett wachten ihre beiden Töchter, ihre Schwester Lotti Krekel mit ihrem Gatten Ernst Hilbich und ihr Lebensgefährte Max Lorenz.

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