Herzogin Catherines Popoblitzer-Foto sorgt für Wirbel

Herzogin Catherine, Baby George und Prinz William
Catherine vs. der Wind: Wer siegt diesmal? © dpa, Mark Tantrum

Von Esther Hetzert

So viel Wind um zwei harmlose Bäckchen! Da war er wieder, der von einer Windbö freigelegte Hintern von Herzogin Catherine und schon fliegen nicht nur die Röcke, sondern kochen auch die Emotionen hoch. Auslöser für die Aufregung ist ein Foto, das im April während Catherines und Williams Australien-Reise entstanden ist und das die Kehrseite der 32-Jährigen zeigt.

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Das Foto hatte die ‚Bild‘ exklusiv eingekauft, in einer Fotomontage neben die opulenten Hinterteile von Khloe und Kim Kardashian gestellt und dazu keck getextet: „Danke für dieses ar***geile Wochenende!“ Das wiederum brachte die britischen Medien auf die Palme. So ereifert sich die ‚Daily Mail‘ besonders darüber, dass die Bilder in Deutschland veröffentlicht wurden, nachdem englische Medien sie zuvor als ‚zu privat‘ abgelehnt hatten.

Ja, gibt es denn gar keine Beißsperre mehr in Bezug auf die Royals? Offenbar nicht. Zumindest nicht in Deutschland, das allein durch seine Staatsform sowie auf geographischer Ebene eine größere Distanz zum britischen Königshaus hat. Hierzulande hat man mit Majestätsbeleidigung eben nichts am Hut. Wo ist er also hin, der britische Humor? Normalerweise ist das Inselvolk doch für rustikale Späße jeder Art, gerne auch unter der Gürtellinie, zu haben. Doch bei der Königsfamilie hört der Spaß auf. Oder anders gesagt: Wenn jemand überhaupt Späßchen über sie macht, dann die Briten selbst. Damit das mal klar ist.

Sicherlich kann man über Geschmack und Takt in dieser Frage streiten – obwohl Catherines ‚royaler Haushalt‘, wie die ‚Daily Mail‘ die ‚Bild‘-Schlagzeile frei übersetzte, durchaus vorzeigbar ist. Sicherlich gibt es gelungenere Fotos. Aber ist es wirklich sooo schlimm, dass man einen derartigen Aufriss macht?

Außerdem: Wer so in der Öffentlichkeit steht, hat einen ganzen Stab an erfahrenen Ratgebern und Assistenten um sich. Und der sollte eigentlich wissen, dass auf Hubschrauber-Landeplätzen gelegentlich Wind weht. Und dass der wiederum gerne in leichte Sommerkleidchen hineinfährt, wie Catherine sie bevorzugt trägt.

Ob das Ganze rechtliche Konsequenzen hat, wird sich zeigen. Bis dahin könnte Catherine selbst zur Deeskalation beitragen. Nämlich indem sie einfach sagen würde: „Heute mache ich was ganz Verrücktes. Heute zieh‘ ich einfach ‘ne Hose an.“ Wäre doch mal eine Maßnahme! Und bis dahin: Locker durch die Selbige atmen, liebe Briten …

Bilderquelle: dpa

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