Herzogin Catherine ist ins Krankenhaus eingeliefert worden

Herzogin Catherine ist im Krankenhaus
Es geht los: Herzogin Catherine ist im Krankenhaus © dpa, Andy Rain

Endlich geht es los!

Hip Hip Hooray: Auf diese Nachricht haben Fans des britischen Königshauses seit langem gewartet: Herzogin Catherine ist im St. Marys Hospital in London. Dort wird die Frau des britischen Thronfolgers, Prinz William, in den kommenden Stunden ihr erstes Kind entbinden.

"Ihre königliche Hoheit, die Herzogin von Cambridge, ist heute Morgen in einem frühen Stadium der Wehen ins St Marys Hospital eingeliefert worden", heißt es in dem offiziellen Statement des Palastes. Auch Prinz William ist an Catherines Seite. Er fuhr seine schwangere Frau vom Kensington Palast gegen sechs Uhr Ortszeit (sieben Uhr MESZ) laut eines Sprechers ganz ohne Polizeieskorte ins Krankenhaus, wo ein Ärzteteam das Paar an einem Seiteneingang des Lindo-Flügels in Empfang nahm. Dort war auch William zur Welt gekommen. Auch Catherines Mutter Carole und ihre Schwester Pippa sollen ihr beistehen, berichtet 'Daily Mail'.

Der Herzogin soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Auf die Geburt soll sie sich mit ihrem Ehemann akribisch vorbereitet haben. "William hat einen Geburtsvorbereitungskurs für Daddys mitgemacht und Catherine hat an alles gedacht. Sie hat sogar Geburtsmusik auf ihren iPod geladen, unter anderem von Bruno Mars", so RTL-Promiexperte Kena Amoa.

Seit die Herzogin im Krankenhaus ist, stehen zwei Mitglieder von Scotland Yard vor dem Eingang des Lindo Wings. Die Beamten dürften sich dort noch ein Weilchen die Beine in den Bauch stehen.

"Wenn Catherine eine natürliche Geburt hat, so wie sie es Gerüchten zufolge wollte, wird es noch ein paar Stunden dauern, bis verkündet werden kann, ob der Thronfolger oder die Thronfolgerin da ist", so RTL-Korrespondentin Eva Hohns, die sich vor dem Krankenhaus befindet. Denn ob der Thronfolger männlich oder weiblich ist, wollten Catherine und William vorher nicht wissen. Den Gesetzen zufolge wird ihr Kind aber unabhängig von seinem Geschlecht an die dritte Stelle der britischen Thronfolge rücken - auch wenn es eine Tochter wird und zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Bruder folgen sollte.

Herzogin Catherine ist ins Krankenhaus eingeliefert worden
© dpa, Andy Rain

In Großbritannien herrscht derweil wie schon bei der Hochzeit von William und Catherine Ausnahmezustand. Reporter belagern das St Marys Hospital bereits seit Wochen. Seit aber bekannt ist, dass die Herzogin im Krankenhaus eingetroffen ist, gibt es kein Halten mehr.

"Die Aufregung hier ist gigantisch - obwohl es eigentlich nicht viel zu sagen gib", fasste ein BBC-Reporter die Lage zusammen. Doch beinharte Royal-Fans verfolgten die Nachrichtenlage wie einen Live-Abenteuerfilm. Ken Wharfe, der Ex-Bodyguard von Diana zu RTL: "Es ist die größte Geschichte seit der Geburt von William, vielleicht seit der Hochzeit seiner Mutter, es wird eine Megastory." Mittlerweile ist sogar das Netz vor dem Krankenhaus überlastet.

Und wie geht es weiter, wenn der Thronfolger auf der Welt ist? Zunächst informiert William mit einem abhörsicheren Handy seine Oma, die Queen. Deren Privatsekretär teilt es dem britischen Premierminister David Cameron mit, der die Regierungschefs über das freudige Ereignis informiert.

Das Volk erfährt auf andere Weise von der Geburt, wie RTL-Korrespdondent Ulrich Oppold zu berichten weiß, der vor Ort in London alles hautnah miterlebt: "Sobald der Thronfolger geboren ist, wird die offizielle Geburtsurkunde unter Polizeischutz zum Buckingham Palast gefahren und dort auf einer Staffelei ausgestellt. Man erfährt den Zeitpunkt der Geburt, das Gewicht, das Geschlecht und vielleicht schon den Namen des Babys, das in ein paar Tagen wie schon der neugeborene Prinz William vor dem St.Mary Hospital in London der Weltöffentlichkeit vorgestellt wird."

Auf Prinz William musste die Welt im Juni 1982 übrigens ein wenig warten. Die Geburt hat angeblich rund 16 Stunden gedauert. Dann heißt es jetzt Daumendrücken, dass alles gut geht und Catherine und William bald ihr Neugeborenes im Arm halten können...

Bilderquelle: dpa

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