Herzogin Catherine als "Schaufensterpuppe" kritisiert

Herzogin Catherine als "Schaufensterpuppe" kritisiert
Die schwangere Herzogin Catherine ist von einer britischen Autorin als "Schaufensterpuppe" bezeichnet worden. © Gotcha Images / Splash News

Kritik sei aber nur "mitfühlend" gemeint

Die britische Autorin und Literaturpreis-Trägerin Hilary Mantel hat Prinz Williams Ehefrau Catherine als "Schaufenster-Puppe" ohne Persönlichkeit kritisiert. Catherine scheine wie lackiert zu sein, mit einem perfekten Plastik-Lächeln, sagte Mantel bei einer Vorlesung, die über die Medien erst jetzt einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurden. Mantel hatte sich in der Vorlesung mit dem Schicksal von Frauen an königlichen Höfen und ihrer Rolle in der Öffentlichkeit befasst.

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"Sie erscheint wie Präzisionsarbeit, von einer Maschine gemacht. So anders als Diana, deren menschliche Besonderheit und emotionale Unkontrolliertheit sich in jeder ihrer Gesten zeigte", wird Mantel unter anderem im 'Guardian' zitiert.

"Catherine scheint für ihre Rolle als Prinzessin ausgewählt worden zu sein, weil sie tadellos ist: unglaublich dünn, ohne Eigenarten, ohne Kuriositäten, ohne das Risiko, dass sie Charakter zeigt", fügte die Autorin an. Vielmehr sei sie lediglich eine royale Gebärmaschine. "Ihre einzige Aufgabe ist es, Kinder zu kriegen."

Herzogin Catherine als "Schaufensterpuppe" kritisiert
Auf ihrem Porträt habe Catherine ein "gequältes Lächeln". © dpa, Npg

Ein Sprecher der Autorin sagte dem 'Daily Telegraph', dass die Vorlesung nicht als Kritik, sondern "mitfühlend" gedacht gewesen sei, da die Autorin über königliche Frauen als Opfer ihres Dilemmas gesprochen habe. So tat die schwangere Catherine der Autorin auch leid, als sie deren erstes offizielles Porträt das erste Mal gesehen habe. "Ihre Augen sind tot, und sie hat das gequälte Lächeln einer Frau, die dem Maler sagen will 'Hau ab!'"

Mantel hatte vor drei Wochen für ihr neuestes Buch 'Bring up the Bodies' den Costa-Literaturpreis erhalten. Zuvor hatte sie für den Roman bereits den renommierten Booker-Preis bekommen.

Bildquelle: Splash/dpa

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