Herbert Grönemeyer ist von kippender Stimmung in der Flüchtlingskrise enttäuscht

Herbert Grönemeyer warnt vor kippender Stimmung
Herbert Grönemeyer © Cover Media

Herbert Grönemeyer (59) ruft zur Fortsetzung der Willkommenskultur auf. 

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Flüchtlingskrise 

Gestern Abend [17. März] fand die lit.Cologne-Benefizgala 'Auch ihr seid jetzt Deutschland' in der Kölner Lanxess-Arena statt und stand ganz im Zeichen der Flüchtlingsthematik. Die rund 7.000 Besucher und die vielen Prominenten, die bei der Gala auftraten, setzten ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität und sammelten Spenden, die an die 'Til Schweiger Foundation' gehen und vor allem Sprachkurse fördern sollen.

Zu den prominenten Gästen gehörte auch Herbert Grönemeyer ('Flugzeuge im Bauch'), der unter anderem einen Text von Carl Zuckmayer las und sich anschließend ans Klavier setze. Der Star rief bei seinem Auftritt zu einer Fortsetzung der Willkommenskultur auf.

"Ich finde es wirklich enttäuschend, wie jetzt die Stimmung kippt", erklärte er laut 'focus.de'. Die "diffuse Debatte", die derzeit um die Flüchtlinge in Deutschland herrsche, nehme diesen den letzten Lebensmut und ihre Situation sei für uns saturierte Mitteleuropäer gar nicht nachvollziehbar. Das Ankommen der Flüchtlinge in Deutschland bezeichnete der Musiker als "Geschenk" und ihnen zu helfen als eine selbstverständliche "menschliche Geste". 

Neben Herbert Grönemeyer lasen auch die Autoren Wladimir Kaminer und Cordula Stratmann Texte zum Thema Heimat, Flucht, Ankommen und Neuanfang. Musik gab es von Thomas D, Cro, der syrischen Rockband Khebez Dawle und moderiert wurde der Abend von Matthias Opdenhövel. 

Die vielen Prominenten waren mit Blick auf das Thema fast nebensächlich, worum es wirklich ging, fasste der Autor Frank Schätzing treffend zusammen: "Es ist eine fantastische Brücke, die hier gebaut wird."

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