Herbert Grönemeyer, Coldplay, Black Sabbath und Co.: Diese Rock-und Popkonzerte erwarten uns im Juni

Black Sabbath
Ozzy Osbourne ist mit Black Sabbath auf Abschiedstournee. Foto: Adam Warzawa © DPA

Im Juni geht es traditionell nach draußen - es ist Festival-Zeit. Anfang des Monats pilgern Rockfans zu Rock am Ring oder Rock im Park, Ende des Monats wird es bei den Schwesternfestivals Hurricane und Southside laut. Wer keine Lust zum Campen hat, kommt mit einem vielfältigen Angebot fern der Festival-Wiesen dennoch auf seine Kosten.

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COLDPLAY: Nach wie vor gelten Coldplay als eine der erfolgreichsten Bands der Gegenwart. Gerade erschien das vielgelobte, etwas surreale Video zu "Up&Up" vom aktuellen Album "A Head Full Of Dreams". Im Juni kommt das britische Quartett für drei Termine nach Deutschland. Chris Martin und Co. stehen in Gelsenkirchen (1.6.), Berlin (29.6.) und Hamburg (1.7.) auf der Bühne.

BLACK SABBATH: Black Sabbath schließen das letzte Kapitel: Nach fast fünf Jahrzehnten tritt eine der legendärsten Bands der Rockgeschichte von der Bühne ab. Auf ihrer weltweiten Abschiedstournee "The END" spielen Ozzy Osbourne, Tony Iommi und Geezer Butler drei Konzerte in Deutschland und zwar bei Rock im Park (3.6.), Rock am Ring (5.6.) und in Berlin (8.6.).

HERBERT GRÖNEMEYER: Er ist einer der populärsten Künstler des Landes: Seit mehr als 30 Jahren landet jedes deutschsprachige Studioalbum von Herbert Grönemeyer auf Platz eins der Charts. Im Frühsommer setzt er seine "Dauernd Jetzt"-Tour fort. Der 60-Jährige gastiert im Juni unter anderem in München (5.), Berlin (7.), Hamburg (8.) und Erfurt (11.).

ANOHNI: Seit über sieben Jahren hat Antony Hegarty in Deutschland keine Live-Konzerte mehr gegeben. Inzwischen nennt sich die Transgender-Musikerin Anohni - "Hopelessness" heißt ihr aktuelles Album, das von der Kritik hymnisch gefeiert wurde. Aber nicht nur der Name hat sich geändert: Statt kunstvoller Kammermusik gibt es auf dem neuen Album reichlich Dance-Pop. Unbeschwert ist der neue Stil aber nicht. Auf "Hopelessness" singt Anohni über Umweltzerstörung und Drohnen-Krieg. Zwei Termine sind geplant: Am 28.6. wird die Ausnahmekünstlerin in Berlin und am 29.6. in Köln auftreten.

5 SECONDS OF SUMMER machen die Teenager verrückt. Die vier Jungs aus Australien, die alle um die 20 sind, sorgen mit ihrem Power-Pop für gute Laune und Kreischalarm bei ihren Fans. Zwei Alben haben sie bereits veröffentlicht, die in den USA beide auf Platz eins der Charts landeten und auch in Deutschland ziemlich erfolgreich waren. "Hey Everybody!" werden sie ihren vornehmlich weiblichen Fans in den großen Arenen in Berlin (6.6.), Mannheim (7.6.) und Köln (8.6.) zurufen.

ELTON JOHN sammelt nicht nur verrückte Brillen und ausgeflippte Glitzeranzüge, der britische Musiker hat seit Anfang der 1990er Jahre auch eine exquisite Fotografie-Sammlung (Man Ray, André Kertész) zusammengetragen. Einen Teil der über 7000 Kunstfotografien zeigt er Ende des Jahres im Londoner Museum Tate Modern. Wer mehr auf seine Musik steht, darf sich auf fünf Konzerte in Deutschland freuen. Der Top-Entertainer verspricht eine "Wonderful Crazy Night" in Uelzen (3.6.), Erfurt (4.6.), Rastatt (5.6.), Frankfurt (7.6.) und Krefeld (8.6.).

KEREN ANN: Ihre Karriere hat Keren Ann einst an der Seite der französischen Neo-Chanson-Ikone Benjamin Biolay begonnen. Längst aber hat sich die Kosmopolitin - geboren in Israel, aufgewachsen in den Niederlanden und Frankreich, Pendlerin zwischen New York, Paris und Island - einen eigenen Namen gemacht. Elegante Melancholie, bei der Pop auf Blues und Françoise Hardy auf Velvet Underground treffen können, gibt es in Köln (1.6.), Hamburg (2.6.), Berlin (3.6.) und Mannheim (4.6.).

MARISSA NADLER: Wer das Licht scheut, ist bei Marissa Nadler gut aufgehoben. Die US-Künstlerin, die in 12 Jahren sieben Alben veröffentlicht hat, mag es gerne düster. Konnte man die Sängerin anfänglich in der Folk- und Americana-Ecke verorten, hat sie sich auf ihrem neuen Album "Strangers", auf dem viel von Einsamkeit und Verzweiflung die Rede ist, mehr dem dunklen Dreampop verschrieben. Vor allem ihre feengleiche Stimme, die in höheren Sphären schwebt, ist von großer Faszination. Live kann man sie in Hamburg (7.6.) und Berlin (9.6.) erleben.

KIDDO KAT: Wenn man mit der S-Bahn fährt, dann kommt man, wenn es gut läuft, sicher von A nach B. Wenn es sehr gut läuft, bekommt man auf Facebook über 70 Millionen Klicks. Das ist Anna Guder passiert, deren Spontansession mit der befreundeten Musikerin Heidi Joubert in einer Frankfurter S-Bahn ein viraler Hit wurde. Jetzt geht die junge Musikerin unter ihrem Künstlernamen Kiddo Kat auf Tournee, im Gepäck hat sie ihre erste EP mit dem Titel "Why Am I So Funky?!". Die Frage beantwortet sie in Hamburg (2.6.), Stuttgart (3.6.), München (4.6.), Köln (6.6.), Frankfurt (8.6.), Hannover (9.6.), Berlin (10.6.) und Burgebrach (12.6.).


dpa

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