Henriette Confurius: Schauspielerin dank Mama

Henriette Confurius
Henriette Confurius © Cover Media

Henriette Confurius (23) wurde von ihrer Mama in ihrem Traum von der Schauspielerei immer unterstützt.

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Volle Unterstützung

Die TV-Grazie ('Die Holzbaronin') ist momentan in dem Dreiteiler 'Tannbach' im ZDF zu bewundern. Gestern [4. Januar] lief der erste Teil, heute [5. Januar] der zweite und am Mittwoch [7. Januar] können sich die Zuschauer auf den letzten Part der Nachkriegsgeschichte freuen, in der die Schauspielerin mit ihrem Kollegen Jonas Nay (24, 'Nichts mehr wie vorher') ein ungleiches Liebespaar mimt. Der Film erzählt anhand der Lebenswege der Bewohner des kleinen Ortes Tannbach an der bayerisch-thüringischen Grenze von den Schicksalsmomenten im Nachkriegsdeutschland auf dem Weg zur deutsch-deutschen Teilung.

Henriette selbst konnte für die Geschichte natürlich nicht aus eigenen Erfahrungen schöpfen. Sie selbst genoss eine vergleichsweise behütete Kindheit. Auch der zunächst nicht gängige Beruf der Schauspielerin brachte ihr mit ihrer Mutter keine Probleme ein, wie es in einem konservativen Haushalt vielleicht gewesen wäre.

"Ich hatte auch das Glück, dass ich schon früh das machen konnte, was ich wollte. Meine Mutter war Schauspielerin, hat ihren Beruf aber zugunsten der Kinder aufgegeben. Die Schauspielerei war immer in ihr, deshalb hat sie mich auch immer unterstützt", strahlte Henriette im 'Bild'-Interview.

In ihren heutigen Beruf sei sie dann mehr oder weniger "reingerutscht": "Ich habe mit 17 ein Jahr auf einer Farm in Irland gelebt und Treckerfahren gelernt. Als ich zurückkam, habe ich mich für die Schauspielerei entschieden." Trotzdem fühlt sie sich mit ihrer Karriere nicht wie eine Lottogewinnerin und ist auch mal auf andere neidisch: "Ich beneide manchmal Gleichaltrige um ihre Studienzeit oder dieses Sich-umgucken-Können. Aber natürlich weiß ich, dass mir viele Türen offen stehen."

Dieses Gefühl, durch offene Türen gehen zu können, habe man heute generell mehr als früher: Laut der Leinwand-Schönen habe man heutzutage das große Glück, dass einem nicht so viele Steine in den Weg gelegt werden, wie es damals der Fall war.

"Heute steht man als junger Mensch ja manchmal vor so vielen offenen Türen, dass man gar nicht weiß, durch welche man gehen soll", überlegte sie im Gespräch mit 'NWZ Inside'.

Von den Ängsten und Nöten aus damaligen Zeiten gänzlich befreit, ist sich die in Berlin geborene Grazie darüber bewusst, wie glücklich man sich als junger Mensch heute schätzen könne. "Ich bin froh, dass ich zu einer Generation gehöre, die in vieler Hinsicht sehr sorgenfrei ist", so Henriette Confurius.

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