Hendrikje Fitz tritt zum ersten Mal seit ihrer Brustkrebserkrankung öffentlich auf

Hendrikje Fitz bekam im August 2014 die Diagnose
Knapp ein Jahr nach der Diganose Brustkrebs kam Hendrikje Fitz zum Bavaria-Empfang in München © dpa, Tobias Hase

"Sie hätten mich mal kurz nach der Chemo sehen sollen"

Es war ihr erster öffentlicher Auftritt mit eigenen Haaren nach der Chemotherapie. Mit 'RTL Exclusiv' hat Schauspielerin Hendrikje Fitz jetzt ganz offen darüber gesprochen, wie es ihr nach ihrer Burstkrebserkrankung geht.

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Versteckt hat sich Hendrikje Fitz nach ihrer Brustkrebs-Diagnose nie. Beim Bavaria-Empfang in München präsentierte die 53-Jährige jetzt stolz ihre neue Kurzhaarfrisur. Endlich wieder eigene Haare zu haben, ist für die Schauspielerin ein unglaublich gutes Gefühl. "Sie hätten mich kurz nach der Chemo sehen sollen, da hatte ich noch so drei Chemofuseln. Da habe ich die Mütze manchmal runter genommen und da sah man schon noch den ein oder anderen irritierten Blick. Deshalb ist das jetzt hier keine Hürde mehr für mich."

Seit 17 Jahren spielt Hendrikje Fitz in der Erfolgsserie 'In aller Freundschaft' mit. Erst erkrankte sie in ihrer Rolle an Krebs, ein Jahr später dann im wirklichen Leben. Im August 2014 bekam sie die Diagnose. Nur drei Monate später zeigte sie sich bei der Bambi-Verleihung mit Kopftuch und ging bewusst offen mit der Erkrankung um. "Ich finde es gut, wenn ich Frauen dadurch vermitteln kann: 'Guck, ich hüpfe hier rum, quicklebendig, ich habe gerade keine Haare, ich mache eine Chemo und bin etwas aufgequollen'", erzählte sie im Interview.

Auch als es ihr wirklich schlecht ging, arbeitete sie weiter – mit Perücke. Seit Ende Februar 2015 hat Hendrikje ihre Chemotherapie hinter sich. Im März wurde sie dann „brusterhaltend“ operiert. Ein Schritt, der Kraft gekostet hat. "Das war so ein Moment in dem man denkt: 'Hm, irgendwas wird dann ja fehlen. Aber es sieht super aus. Da ist auch nix drin, im Gegenteil, sie ist jetzt jugendlich gestrafft", schwärmt Fitz von ihrer Brust.

Den dauerhaften Zugang zum Blutkreislauf trägt sie auch weiterhin unter der Haut. Denn noch ist die Therapie nicht ganz abgeschlossen. Aber das Schlimmste hat Hendrikje Fitz gut überstanden!

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