Hendrikje Fitz: Ihr Bambi-Auftritt als Statement gegen den Brustkrebs

Hendrikje Fitz sagt dem Krebs den Kampf an
Im August 2014 erhielt Hendrikje Fitz die schreckliche Diagnose © imago/APress, imago stock&people

Hendrikje Fitz: Bambi-Auftritt als Statement

Im Fernsehen spielte Hendrikje Fitz eine Krebspatientin - im wahren Leben erkrankt sie nur zwei Jahre später selbst an Brustkrebs. Wie sie mit der Diagnose umgeht und warum sie trotz Chemo weiterdrehen will, hat die Schauspielerin im RTL-Interview verraten.

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Es ist ein Statement, als Hendrikje Fitz bei der Bambi-Verleihung über den roten Teppich läuft. Denn es ist ihr erster öffentlicher Auftritt nach der schrecklichen Krebs-Diagnose und auch das erste Mal, dass sich die 53–Jährige nur mit Mütze statt Perücke zeigt. „Ich wollte keine Perücke anziehen. Hätte nicht gedacht, dass das dann so fokussiert und so eine Aufmerksamkeit erregen wird“, erzählt die Schauspielerin.

Doch der Auftritt sorgt für eine ganze Flut an Schlagzeilen. Vielleicht gerade deshalb, weil Hendrikje so offen mit ihrer Erkrankung umgeht. "Man weiß, da ist eine tickende Zeitbombe in einem und da fragt man sich natürlich, wie lange man noch hat.“ Im Italien-Urlaub im August dieses Jahres erfährt die gebürtige Frankfurterin von dem Krebs und bekommt seit dem Chemo-Therapie. Bereits ihre Mutter litt an dieser Krankheit.

Dennoch: Hendrikje hat den Kampf gegen den Krebs aufgenommen und eine Chemotherapie begonnen. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Familie, aber auch von ihrem Ex-Freund Mirko, der sogar mit ihr zum Arzt ging. Die Schauspielerin lässt sich nicht unterkriegen und will auch der Schauspielerei so schnell nicht den Rücken zukehren. "Die nehmen sehr viel Rücksicht auf meinen Chemo-Plan und takten mich dann ein, wenn ich regeneriert bin. mein Produzent hat sich lange mit meinem Onkologen unterhalten."

Denn auch wenn der Kampf gegen den Krebs für Hendrikje Fitz noch weitergeht, so soll ihr Leben so normal wie möglich bleiben. Und vielleicht ist auch genau das ihre Geheimwaffe gegen den Krebs, denn ihre Chemotherapie schlägt bislang gut an..

Bildquelle: Imago

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