Hendrikje Fitz: Ich möchte das letzte Jahr nicht missen 

Hendrikje Fitz: Ich möchte das letzte Jahr nicht missen 
Hendrikje Fitz © Cover Media

Hendrikje Fitz (54) hat im vergangenen Jahr trotz ihrer Krankheit viel Schönes erlebt.

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Wichtige Monate 

Im August 2014 ertastete die Schauspielerin ('In aller Freundschaft') selbst bei sich einen Tumor in der Brust, wenig später erhielt sie die Schock-Diagnose Krebs. Knapp ein Jahr später ist Hendrikje Fitz nach einer OP und acht Zyklen Chemotherapie krebsfrei. Zu ihrer Genesung trug sicher auch die positive Einstellung der Darstellerin bei, die die vergangenen Monate trotz ihrer Erkrankung sogar als "gutes Jahr" bezeichnete.

"In der ersten Woche, nachdem die Diagnose Brustkrebs feststand, folgten einige Untersuchungen, um abzuklären, ob der Tumor womöglich schon gestreut habe. In diesen Tagen gab es durchaus bange Momente. Aber als klar war, dass dem nicht so ist, war ich total zuversichtlich. Im Rückblick war es ein gutes Jahr für mich", erinnerte sie sich im 'Bild'-Interview. 

Trotz der bangen Momente und der anstrengenden Behandlung würde Hendrikje Fitz das vergangene Jahr nicht missen wollen. "Es hat mich, trotz alledem, so viel Schönes erleben lassen, wie z.B. die Wertschätzung, die mir allerorten entgegen gebracht wurde. Die Begegnung mit meinen wunderbaren Ärzten. Die Unterstützung meiner Filmproduktion, die alles möglich gemacht hat, damit ich während der gesamten Therapie weiter drehen konnte. Für all das bin ich sehr dankbar", fügte sie hinzu. 

Während dieser ganzen Zeit stand die Schauspielerin weiterhin regelmäßig für 'In aller Freundschaft' vor der Kamera. Dass das Leben so normal wie möglich weiter ging, war für Hendrikje damals besonders wichtig. Das und die positive Haltung gegenüber dem Krebs halfen ihr über die schlimmsten Momente hinweg: "Ich führe eine Art liebevollen Dialog mit meinem Tumor, sage zu ihm: 'Jetzt habe ich dich. Zurzeit bist du ein Teil von mir, aber bitte verwandle dich bald wieder in etwas Gutes'", erklärte Hendrikje Fitz damals in einem Interview mit der Zeitschrift 'Bunte'. 

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