Helen Mirren: 20 Minuten Reue

Helen Mirren: 20 Minuten Reue
Helen Mirren © Cover Media

Helen Mirren (70) hatte niemals das Bedürfnis, Mutter zu werden.

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Kinder wollte sie nie

Die Hollywood-Ikone ('R.E.D. – Älter, Härter, Besser') und ihr Mann Taylor Hackford (71) sind seit 1997 verheiratet und während der Regisseur zwei Söhne aus einer vorangegangenen Ehe mit sich brachte, wurde das Paar niemals Eltern gemeinsamer Kinder. Wie Helen im Interview mit dem 'Culture'-Magazin der britischen Zeitung 'The Sunday Times' verriet, habe sich in ihr niemals ein Kinderwunsch geregt, was aber nicht bedeutet, dass ihre Kinderlosigkeit sie nie belastete.

"Ich liebe Kinder - sie sind lustig und süß, aber ich wollte nie meine eigenen", erklärte die Schauspielerin. "Ich habe es nie bereut, keine Kinder zu haben. Na ja, das ist eine Lüge. Als ich 'Eine Wahnsinnsfamilie' schaute, muss ich anschließend 20 Minuten lang weinen."

In der Komödie aus dem Jahr 1989 spielt Steve Martin (70) einen überforderten Ehemann und Vater, zum Lachen war Helen Mirren anschließend aber nicht zumute. "Mich packte die Geschichte des Eltern-Daseins und dass sie niemals endet, selbst wenn man Großvater oder -mutter ist. Ich erkannte, dass ich das niemals erleben werde und heulte ungefähr 20 Minuten lang. Ich weinte um den Verlust und die Tatsache, dass ich das nie erlebt habe. Dann kam ich darüber hinweg und war wieder glücklich."

Zumindest ist die Oscarpreisträgerin Stiefmutter und Tante, mit dem Eltern-Dasein würde sie diese Rollen aber nicht vergleichen. "Ich verspüre Liebe für meine erweiterte Familie, aber das ist natürlich nicht dieselbe Löwinnen-Liebe. Ich würde sie niemals herabsetzen. Als Tante kann ich aber auch weniger voreingenommen sein. Man ist nicht so investiert", betonte Helen Mirren.

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