Heinz Rudolf Kunze: Internet macht blöde

Heinz Rudolf Kunze
Heinz Rudolf Kunze © Cover Media

Heinz Rudolf Kunze (57) verweigert sich dem Internet.

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Kein Fan neuer Medien

Der Liedermacher ('Dein ist mein ganzes Herz') mag die neuen Medien überhaupt nicht. In einem Interview mit der 'BZ' gestand der Niedersachse, dass er sich der neuen Technik komplett verweigere: "Ich habe noch nie Internet benutzt. Ich habe natürlich ein Büro, in dem Internet benutzt wird. Aber mir selbst reichen Faxen und Telefonieren. Ich habe ein Festnetztelefon und ein altmodisches Handy, aber ich habe noch nie eine E-Mail verschickt", berichtete der Musiker stolz.

Für viele ist das Internet eine wichtige Informationsquelle, aber da winkt Heinz Rudolf Kunze nur ab: "Das Internet macht den Menschen nicht schlauer, sondern blöder. Heute ist doch alles googelbar! Alles ist verfügbar, aber nichts mehr wichtig", wetterte der Star. Und die Tatsache, dass der NSA durch private Emails und SMS der Deutschen schnüffeln würde, gebe ihm nur Recht: "Der Nutzen neuer Medien wiegt wirklich den Schaden, den sie anrichten, nicht auf. Und mit dem Abhörskandal hat sich meine Antipathie ihnen gegenüber nur bestätigt." Es regt den Deutschen furchtbar auf, dass sich seine Landsleute gegen diesen unrechtmäßigen Eingriff in ihre Privatsphäre nicht aufbäumen. "Die apathische Gleichgültigkeit vieler, die angesichts dieser Abhörschweinerei nur mit den Schultern zucken", schäumte er.

Aber auch andere Dinge stören ihn mächtig - Kunze ist kein Fan von Castingshows im Fernsehen, wie er in einem Interview mit 'web.de' offenbarte: "Die Jury wird damit reich. Und die anderen werden ausgewrungen und weggeworfen wie nasse Lappen."

Momentan ist der Sänger wieder auf Tour, im Dezember kam sein neues Album 'Stein vom Herzen' auf den Markt. Damit er seinen Fans abends ein gutes Konzert abliefern kann, schont sich der Barde tagsüber: "Mein Privatleben besteht zurzeit aus Schlafen. Ich ziehe die Vorhänge zu, lege mich hin und döse weg. Damit es später dann noch richtig knallen kann", grinste Heinz Rudolf Kunze.

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