Heiner Lauterbach: Für Geld tut er alles

Heiner Lauterbach (61) ist bei Jobangeboten nicht anspruchsvoll.

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Muss er aber nicht

Zwar kann sich der Schauspieler (‘Das Papst-Attentat') dank seiner erfolgreichen Karriere seine Rollen inzwischen nach eigenem Belieben aussuchen, kategorisch ablehnen würde er deshalb aber kaum ein Projekt. "Ich würde für Geld alles tun. Aber solange ich mir die Projekte aussuchen kann, suche ich mir natürlich die aus, die mir am besten gefallen", sagte der TV- und Kinostar im Gespräch mit ‘Bild'. "Ich bin auch weit davon entfernt, die Nase über Daily Soaps zu rümpfen. Ich habe Porno-Filme synchronisiert, ich habe Schulmädchenreport gespielt – das sind Jobs. Wir müssen alle unser Geld verdienen. Ich finde es idiotisch zu sagen: Das ist unter meinem Niveau."

Geld sei für Lauterbach derweil keine “Triebfeder" wie er betonte, aber er "gebe wahnsinnig gern welches aus", so der Darsteller.

Wahrer Luxus sei für ihn Zeit, doch in materieller Hinsicht kann er nicht klagen: “Ich lebe in einem schönen Haus und fahre ein schönes Auto. Ich habe alle Sachen, die ich brauche. Ein Fitnessstudio im Haus, drei Klaviere stehen da, fünf Gitarren, ein Schlagzeug, alles, was mir Spaß macht. Und schöne Anziehsachen habe ich auch", freute sich der gebürtige Kölner.

Ab Donnerstag ist er in dem Kinofilm ‘Harms' als abgehalfterter Gangster zu sehen, der nach 16 Jahren aus der Haft entlassen wird und nichts mit sich anzufangen weiß. Im Interview mit der Nachrichtenagentur ‘dpa’ betonte der Schauspieler jüngst, dass diese Art von Film viel zu selten in Deutschland produzierte werde. "Es ist ja kein Geheimnis, dass Filme in Deutschland nur gefördert werden, wenn sie eine gewisse Kunstform bedienen oder wenn es sich um eine neue, erfolgsversprechende Feel-Good-Komödie handelt. Das Gangster-Genre tut sich da schwer", befand Heiner Lauterbach.

Cover Media

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