Heiner Lauterbach findet starke Frauen aufregend

Heiner Lauterbach: Was er wirklich von den Frauen hält
Mit Blerim Destani (li.) und Martin Brambach steht Heiner Lauterbach in "Frauen" vor der Kamera © Camino Filmverleih

Er gilt als einer der letzten Machos seiner Branche. Mit "Männer" startete Heiner Lauterbach (63) seine große Schauspielerkarriere. Am Donnerstag kommt sein jüngster Film in die Kinos: "Frauen" von Regisseur Nikolai Müllerschön. Die Handlung: Drei unterschiedliche Typen - ein Industrieller, ein Chauffeur und ein junger Mazedonier, der vor seiner Braut flüchtet - tauschen in einem Auto ihre Erfahrungen und Vorstellungen von Frauen aus.

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Keine Ahnung von Fußball?

Was Lauterbach wirklich von Frauen hält, hat er in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" dargelegt. Der Schauspieler, der auch für seine Macho-Sprüche bekannt wurde, gibt erstaunliche Erkenntnisse von sich: Er frage sich "ernsthaft, ob Frauen in der Politik nicht besser aufgehoben" seien als Männer.

 

Keine Angst vor starken Frauen

 

"Bei den Männern habe ich immer Angst, dass sie dieser Affinität zu den Kriegsspielzeugen unterliegen", sagte Lauterbach. "Ich stelle mir Männer immer als große amerikanische Majore und Herrscher vor, die an den Knöpfen sitzen und nicht draufdrücken dürfen. Das macht die dann völlig wahnsinnig. Da sind die Frauen weniger anfällig. Die sind wahrscheinlich auch ein bisschen weniger martialisch von Haus aus. Und das würde der Politik gut tun", meinte der Schauspieler.

Lauterbach betont, dass er, bei all seinen Lastern, nie Angst vor starken Frauen hatte. "Im Gegenteil! Ich finde zum Beispiel Frauen toll, wenn sie Flugzeuge fliegen können. Das macht mich total an, das finde ich aufregend. Oder wenn sie Kanzlerin sind. Taffe Frauen finde ich stark."

 

Respekt vor Pilotinnen - Sorge über Frauen am Steuer?

 

Dagegen halte er es für ein penetrantes Gerücht, dass Frauen besser Auto fahren würden. "Es müsste schon ein riesiger Zufall sein, dass ich in meinem Leben ausgerechnet immer die schlechten Autofahrerinnen hatte."

Es gibt allerdings auch Bereiche, bei denen Lauterbach den Damen jegliche Kompetenz abspricht. "Ich habe immer gesagt: Mit Frauen über Fußball reden und Skat spielen - warum soll man das machen? Sie können es nicht und haben keine Ahnung. Nicht weil es Frauen sind, sondern weil ich nie eine getroffen habe, die es kann."

 

Fußball-Gespräche mit Katrin Müller-Hohenstein

 

Immerhin gebe es eine Ausnahme. Mit Sportreporterin Katrin Müller-Hohenstein (50) vom ZDF habe er sich "gerne und gut über Fußball unterhalten. Und wenn ich eine finde, die gescheit Skat spielen kann, mache ich das auch - wenn sie nicht zu viel Quatsch macht dabei", sagte Lauterbach der "Süddeutschen Zeitung".

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