Heike Makatsch konnte sich nie mit ihrem Girlie-Image identifizieren

Heike Makatsch hatte ihr Girlie-Image satt
Heike Makatsch © Cover Media

Heike Makatsch (44) wollte nie das "Girlie" sein.

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"Das hat mich genervt"

In den 90ern war die Schauspielerin ('Bin ich schön?') ein echtes Teenie-Idol. Als Moderatorin von VIVA und Bravo TV begleitete sie damals Deutschlands Jugend durch die Pubertät und was das Sprachrohr einer ganzen Generation. In den Medien galt sie damals als das absolute Vorzeige-"Girlie", eine Bezeichnung mit der sie sich schon damals nicht anfreunden konnte.

"Natürlich hat mich das sehr genervt", gab sie jetzt im Interview mit dem Magazin 'Brigitte' zu. Dass sie als freches Fräuleinwunder vermarktet wurde, habe ihr nie zugesagt. "Ich wurde ja gezwungen, etwas zu repräsentieren, dem ich nichts abgewinnen konnte, das ich nicht verstand, und das mir auch keiner erklären konnte", so Heike, die dadurch allerdings lernte, niemals die Erwartungen der Menschen zu erfüllen, "die denken, einen kapiert zu haben."

Und tatsächlich: Heike Makatsch befreite sich von ihrem Image und wurde zur ernstzunehmenden Schauspielerin. Ihren Durchbruch auf der Leinwand feierte sie in der Kultkomödie 'Männerpension', später war sie in hochgelobten Filmen wie 'Die Häupter meiner Lieben', 'Aimée und Jaguar' oder 'Keine Lieder über Liebe' zu sehen, aber auch in internationalen Produktionen wie 'Resident Evil' und 'Tatsächlich ... Liebe'.

Zu Ostern sieht man Heike Makatsch erneut in einer ganz neuen Rolle: als 'Tatort'-Kommissarin in Freiburg. Laut SWR handelt es sich bei ihrem Einsatz aber lediglich um ein einmaliges Event, Zuschauer sollten sich also nicht an sie gewöhnen. Trotzdem sind die Erwartungen gewohnt groß, das weiß auch die Schauspielerin:

"Natürlich ist mir bewusst, dass viel Augenmerk auf einer neuen Kommissarin und ihrem ersten Fall liegt", sagte sie schon vor Beginn der Dreharbeiten der ARD. Doch mit Erwartungshaltungen kennt sich Heike Makatsch ja schon lange bestens aus.

Cover Media

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