Heidi Klum verteidigt Papa Günthers Kreißsaal-Videos

Heidi Klum verteidigt Papa Günthers Kreißsaal-Videos
Nicht nur Galas zählen zu den Momenten, die Heidi Klum von der Kamera konservieren lässt © John Shearer/Invision/AP

"Vor der Kamera alles geben" - das ist für das Supermodel Heidi Klum (41) seit jeher das Erfolgsrezept. Dass die Kamera bei ihr aber auch schon viermal in den Kreißsaal und Papa Günther Klum dabei an die Kamera durfte, diese Enthüllung sorgte Anfang dieser Woche für Aufregung. Der Wirbel um ihr Interview im britischen "The Times"-Magazin ist für Heidi Klum aber offenbar verwunderlich. "Ich hatte traumhafte Geburten und die sind auch nicht schrecklich anzusehen. Ich finde, das ist ein ganz, ganz toller Moment", hat sie jetzt der TV-Promisendung "RTL Exclusiv" versichert.

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Sie ließ ihre Geburten filmen

 

"Er hat mich gemacht!"

 

Den für viele Beobachter wohl ohnehin verstörenderen Part, die Beteiligung ihres Vaters an der Entstehung der Geburtsvideos, hatte Klum schon im ursprünglichen Interview verteidigt. "Er hat mich gemacht! Also kann er auch sehen, wie meine Kinder geboren werden. Für mich ist das völlig normal", erklärte das Model. Überdies habe Günther Klum den heiklen Job aus ganz pragmatischen Gründen bekommen: Der dreifache Kindsvater Seal (52, "Kiss From A Rose") habe ihr beistehen sollen, ein Fremder sei nicht in Betracht gekommen.

Unter anderen Prominenten sorgt Klums Entscheidung dennoch für Stirnrunzeln. "Also, erstens wäre mein Vater im Kreißsaal ein No go gewesen und die Kamera in der Hand wäre das doppelte No go", sagte etwa Model-Kollegin Monica Ivancan (37) "RTL Explosiv" - und lieferte somit den Beweis, dass zumindest nicht alle Models in allen Situationen das Bedürfnis haben, mit der Kamera zu flirten.

 

Plan B: Video einfach wegwerfen

 

Heidi Klums vier betroffene Kinder scheinen die frühe Konfrontation mit Aufnahmegeräten indes gut überstanden zu haben. Helen (10), Henry (9), Johan (8) und Lou (5) scheinen schließlich gesund und munter. Mit dem Ergebnis Günther Klums filmischer Bemühungen sollen sie aber offenbar auch erst noch konfrontiert werden, wie Heidi Klum verriet: "Ich denke, es ist etwas Schönes, das ich meinen Kindern irgendwann mal schenken kann, so haben sie irgendwann die Möglichkeit sich ihre Geburten anzusehen." Und dann gibt es ja auch noch Plan B: "Wenn es ihnen nicht gefällt, können sie es schnell wegschmeißen."

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