Hape Kerkelings Absage: Das sagen die Promis

Komiker Hape Kerkeling tritt nicht in Thomas Gottschalks Fußstapfen.
Hape Kerkeling wird nicht Thomas Gottschalks Nachfolger. © dpa, Jan Woitas

Der Komiker wird nicht Gottschalks Nachfolger

Er galt als Top-Favorit für die Nachfolge von Entertainer Thomas Gottschalk. Das Angebot 'Wetten, dass...' zu moderieren wäre für ihn ein medialer Ritterschlag gewesen - doch Hape Kerkeling lehnte den Moderationsjob ab. In Gottschalks vorletzter Sendung am 05. November machte der Komiker Schluss mit den Gerüchten und gab seine Absage offiziell bekannt: "Thomas, die Antwort ist ganz kurz: Nein, ich möchte nicht."

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Doch warum lehnt der 47-Jährige den begehrtesten Moderationsjob Deutschlands nur ab? Seine Absage ist auch auf der 'Tom Sawyer'-Premiere in Berlin das Thema des Abends. "Ich finde Hape Kerkeling super. Das ist aber ein spezielles Format und insofern respektiere ich seine Entscheidung", so Schauspieler Benno Fürmann. Und auch Kollege Henry Hübchen kann Kerkelings Entscheidung verstehen: "Man muss nicht alles machen. Er hat so viele wunderbare Sachen gemacht und es gibt, wie ich sehe, auch neue Projekte. Der ist ja mehr als ein Moderator."

Wahrscheinlich ist auch genau das der Grund für sein klares "Nein". Hape Kerkeling ist Komiker, Autor, Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher. Sein Buch 'Ich bin dann mal weg' wurde schlagartig zum Bestseller. Hape erhielt sogar einen Verdienstorden. Es liegt nahe, dass der 'Alleskönner' sich nicht nur auf eine Sache festlegen will.

Bereits 1992 soll ihm das ZDF die Gottschalk-Nachfolge angeboten haben. Kerkeling lehnte das Angebot auch damals ab, angeblich fühlte er sich mit 28 Jahren zu jung dafür. Der 47-Jährige möchte nicht in die Fußstapfen eines anderen treten. Er hinterlässt lieber seine eigenen Spuren. Horst Schlämmer zum Beispiel. Das ist seine Erfindung, das ist 100 % Hape. Hape Kerkeling ist seine eigene Marke und das soll er auch bleiben.

Doch mit seiner Absage stellt sich erneut die Frage: Wer wird denn nun Thomas Gottschalk beerben?

(Bildquelle: dpa)

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