Hape Kerkeling spricht über den Selbstmord seiner Mutter

Hape Kerkeling spricht über den Selbstmord seiner Mutter Entertainer Hape Kerkeling erzählt erstmals vom Tod seiner Mutter

Für Hape Kerkeling war der Tod seiner Mutter "traumatisch"

Entertainer Hape Kerkeling hat zum ersten Mal über den Tod seiner Mutter gesprochen. Er war gerade acht Jahre alt, als sie eine Überdosis Schlaftabletten nahm, war allein mit ihr zuhause und schlüpfte in ihren letzten Stunden zu ihr ins Bett, wie er dem ‚Stern‘ jetzt erzählte: „Es war das Schrecklichste, was mir in meinem Leben bis dato widerfahren war. Das war traumatisch.“

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Laut 'Bild' erzählte Kerkeling, dass seine Mutter ihn habe fernsehen lassen. Sie habe sie währenddessen ins Schlafzimmer zurückgezogen und eine Überdosis Schlaftabletten genommen. Nach Sendeschluss sei er dann zu ihr ins Bett gekrochen. Sie habe merkwürdige Geräusche gemacht, doch er habe zu viel Angst gehabt, um Hilfe zu holen. Am frühen Morgen sei der Vater von der Nachtschicht gekommen. Kurz darauf starb die Mutter.

Nach einer Operation hatte Kerkelings Mutter ihren Geschmacks- und Geruchssinn verloren und daraufhin schwere Depressionen bekommen. Aus ihrem frühen Suizid im Sommer 1973 hat er ganz eigene Konsequenzen gezogen. „Für mich war das Schlimmste nach dem Tod meiner Mutter die Frage: Was hat sie in dieser Welt hinterlassen? Wo sind ihre nachfühlbaren oder nachvollziehbaren Spuren?“, sagte der 49-Jährige.

Als Kind habe er nichts erkennen können. „Da habe ich mir vorgenommen, in meinem Leben klare, eindeutige Spuren zu hinterlassen.“ Die Erfahrungen und das Trauma von damals hat er nun versucht, in seinem Buch ‚Der Junge muss an die frische Luft‘ zu verarbeiten.

Bilderquelle: Picture Alliance

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