Hans Sigl – Karriere und größte Erfolge

Der österreichische Schauspieler Hans Sigl
'Der Bergdoktor'-Star Hans Sigl © picture alliance / BREUEL-BILD, BREUEL-BILD/ABB

Hans Sigl und seine erfolgreiche Karriere

Nach seiner Schauspielausbildung in Innsbruck wurde Hans Sigl von 1993 bis 1999 Mitglied des Ensembles. Danach wechselte er nach Deutschland zur ‚Bremer Shakespeare Company‘.

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Bekannt geworden ist Hans Sigl im Film. 2001 bis 2006 war er in der Fernsehkrimiserie ‚SOKO Kitzbühel‘ zu sehen. Ab 2008 spielte er in der Serie ‚Der Bergdoktor‘ den Alpenmediziner ‚Dr. Martin Gruber‘. Sigl hatte aber auch Rollen im Kabarett und anderen Fernsehfilmen: so wirkte er bei fast allen Serien, welche im österreichisch-bayrischen Alpenraum angesiedelt sind, einmal mit: ‚Schlosshotel Orth‘ (2003), ‚Forsthaus Falkenau‘ (2001) und ‚Der Bulle von Tölz‘ (2001). 2007 wechselte Sigl von der ‚SOKO Kitzbühel‘ zur ‚SOKO Wien‘.

Aber auch bei anderen deutschen Serien wirkte er mit: so bei der Krimireihe ‚Mord in bester Gesellschaft‘. Hier spielte er bei ‚In Teufels Küche‘ (2014) mit. In ‚Das Geheimnis des Königssees‘ (2008), ein Psychothriller für RTL, verkörperte Hans Sigl die Hauptrolle ‚Maximilian Leitner‘. Er ist sehr beliebt. Mit der Reihe ‚Der Bergdoktor‘ musste er sich allerdings anfangs einer Kritik der Ärzte aussetzen, die meinten, der Bergdoktor wäre in seiner Praxis unrealistisch. Sigl selbst führt das auf die kurze Sendezeit zurück, in der man nicht alles zeigen kann. Anschließend wurde die Sendezeit auf 90 Minuten ausgeweitet, und die Rolle des Mediziners verfeinert. Trotzdem – so Sigl – sei er ein Schauspieler und kein Mediziner. Wenn er alle seine Eingriffe im Detail studieren würde, hätte er bereits das halbe Medizinstudium absolvieren können.

Hans Sigl ist im österreichischen Film und Fernsehen verankert, seine Rollen sind sehr oft im Raum der Alpen angesiedelt. 2014 erhielt er eine ‚Romy‘ in der Kategorie ‚Beliebtester männlicher Seriendarsteller‘. 2015 zeichnete ihn das Publikum mit der ‚goldenen Henne‘ aus.

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