Hannes Jaenicke: 'Der Urbino-Krimi'-Darsteller findet sich manchmal selbst zu deutsch

Hannes Jaenicke ist sich manchmal selbst zu deutsch
Hannes Jaenicke © Cover Media

Hannes Jaenicke (56) stört sich ab und zu selbst an seinen deutschen Tugenden.

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Immer pünktlich

Der Schauspieler ('Bandits') lebt in Kalifornien und München, ist für seine Filmprojekte allerdings auch ständig auf Reisen. So war er für die neue ARD-Krimireihe 'Der Urbino-Krimi' in Italien unterwegs, ein Land, das er ziemlich gut kennt, schließlich ist er mütterlicherseits von italienischer Abstammung. Genetisch habe er also südländische Züge, charakterlich allerdings weniger.

"Meine Arbeitsethik habe ich in Deutschland gelernt, und meinen Hang zu den deutschen Tugenden Pünktlichkeit und Arbeitswut finde ich manchmal selber lästig an mir", gab er im Interview mit 'baden online' zu. "Aber ich habe zumindest eine Riesensympathie für italienische Lebensart. Das klassische Dolcefarniente ist mir leider nicht anerzogen worden, aber vielleicht lerne ich das im Alter noch."

Mit dem 'Urbino-Krimi' schickte die ARD eine weitere Krimireihe auf die Bildschirme - trotz der immer wieder aufkommenden Kritik an einer wahren Inflation von Kriminalformaten im deutschen Fernsehen. "Die verstehe ich einerseits sehr gut. Andererseits ist es ja so, dass das deutsche Publikum letztendlich bestimmt, was wir drehen. Es ist eine Tatsache, dass die Krimiformate nahezu ausnahmslos erfolgreich sind", verteidigte Hannes Jaenicke die vielen Serien. "Egal ob 'Tatort', 'Soko' oder 'Polizeiruf' - die Sachen laufen."

Ob das auch für den 'Urbino-Krimi' gilt, wird sich morgen beim Blick auf die Einschaltquoten herausstellen, der erste Fall wird heute Abend [17. März] ab 20:15 Uhr im Ersten gezeigt. Neben Hannes Jaenicke als Ermittler ist darin auch Katharina Wackernagel (37, 'Das Wunder von Bern') als Rechtsmedizinerin zu sehen, die die Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen im Gespräch mit der 'Badischen Zeitung' als "sehr angenehm" beschrieb. Ob sie bald wieder miteinander vor der Kamera stehen werden, entscheidet "letztendlich die Quote", verriet sie. "Es ist ja meist so, dass man die Ausstrahlung abwartet. Dann wird entschieden, ob es weitergeht. Generell ist es natürlich so angelegt, dass es weitergehen könnte", betonte die Kollegin von Hannes Jaenicke.

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