Halle Berry: Hollywood mag keine kleinen Filme

Halle Berry
Halle Berry © Cover Media

Hally Berry (47) möchte gern, dass mehr Filme mit biographischen Hintergrund erzählt werden.

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Das macht mich traurig

Die Schauspielerin ('Monster's Ball') produzierte so ein Werk - 'Frankie & Alice' handelt von einer schizophrenen Go-Go-Tänzerin und basiert auf einer wahren Geschichte. Die Oscarpreisträgerin ist betrübt, dass solche Produktionen kaum noch eine Chance in Hollywood haben: "Das macht mich traurig, denn es geht nur noch um die Dollars - was wird eine Menge Geld bringen?", entrüstete sich die Amerikanerin gegenüber 'Collider'. "Und solche Filme bringen heute kein Geld mehr. Ich bin in den 70er Jahren aufgewachsen und derartige Filme waren damals wichtig. Es ist schade, dass sie jetzt zu den Dinosauriern gehören. Deshalb bin ich umso begeisterter, dass der Film einen Verleih gefunden hat. Solche Filme unterhalten und klären auf."

Für Halle Berry war die Geschichte so faszinierend, dass sie sich gleich angesprochen fühlte - sie hat schon ähnliche Figuren vor der Kamera gespielt und wollte auch dieser eine Plattform geben: "Es gab kein Drehbuch, nur die Geschichte wurde mir erzählt. Ich war so berührt und dachte, dass sie nicht wahr sein könne, aber dann recherchierte ich und stellte fest, dass sie tatsächlich stimmte. Ich wollte unbedingt mitmachen. Meine Filmfiguren sind immer starke Frauen, das mache ich bewusst. Ich kann mit ihnen etwas anfangen", erklärte Halle Berry, die sich auch mit der echten Frankie traf, um sich besser auf die Rolle vorbereiten zu können.

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