Gwyneth Paltrow hat seit 17 Jahren einen Stalker: Jetzt geht der Fall erneut vor Gericht

Gwyneth Paltrow: Ihr Stalker verteidigt sich
Gwyneth Paltrow © Cover Media

Gwyneth Paltrow (43) muss sich schon viel zu lange mit Dante Soiu auseinandersetzen.

- Anzeige -

17 Jahre Terror

Die Schauspielerin ('Iron Man') bekommt sein 17 Jahren ungefragt Geschenke und Briefe von dem Mann, darunter auch pornografisches Material. 2000 kam es schon einmal zu einem Prozess, damals wurde Soiu in eine psychische Klinik eingewiesen und entging so einer Haftstrafe. Nun gibt es einen neuen Prozess, bei dem es um Taten von 2009 bis 2015 geht. Das Gericht erfuhr, dass er dem Star 66 SMS, Briefe und Geschenke geschickt haben soll.

Zu seiner Verteidigung erklärte Dante Soiu, dass er dies nur getan habe, um Gwyneth zu signalisieren, dass er ihr nicht mehr böse sei, auch wenn er ihretwegen für mehrere Jahre in eine Klinik eingewiesen wurde.

"Ich wollte ihr damit zeigen, dass ich mich geändert habe und ein neuer Mensch geworden bin. Ich wollte ihr mein neues Gesicht zeigen. Ich wollte ihr sagen, dass ich sie nicht mehr heiraten möchte. So wollte ich eine direkte Antwort von ihr bekommen."

Dieses Mal befand sich kein pornografisches Material bei den Kontaktversuchen - Soiu führt es darauf zurück, dass er nicht mehr süchtig nach Pornos sei und die Medikamente, die er nimmt, wirken würden. Unter den Geschenken befanden sich Ohrringe, die er zu Weihnachten 2009 schickte, ein Kochbuch von Weight Watchers, religiöse Bücher und Second-Hand-Kleidung. Er sendete auch eine Nachricht, in der er forderte, dass sich die Hollywoodschönheit "vor dem Tod verbeugen solle". Soiu erklärte der Jury, dass dies nur im spirituellen Sinne gemeint gewesen sei.

Gwyneth Paltrow sieht das natürlich anders. Sie sagte am Montag [8. Februar] vor Gericht aus und beschrieb, wie sich die ungewollten Nachrichten und Geschenke auf ihr Seelenheil ausgewirkt hätten:

"Es hat mich sehr verstört. Dies ist zu einer langen und sehr traumatischen Erfahrung geworden."

Soius Verteidigerin räumte ein, dass ihr Klient Briefe geschickt habe, sagte dann aber weiter, er habe dies als Christ getan und ähnliche Sachen auch Barack Obama und Angelina Jolie geschickt. Dante Soiu plädierte auf nicht schuldig. Gwyneth Paltrow dürfte anderer Meinung sein.

Cover Media

— ANZEIGE —