Gutachten belegt: 'Sexy Cora' hatte einen Gehirntumor

Sexy Cora starb einem neuen Gutachten zufolge wegen ärztlichem Fehlverhalten.
Gutachten über Sexy Coras Tod bringt neue Erkenntnisse © dpa, Sonja Calvert

Neue Erkenntnisse im Todesfall des Porno-Stars

Im Todesfall von Porno-Sternchen Carolin Wosnitza, besser bekannt als 'Sexy Cora’, gibt es neue Erkenntnisse. Knapp sieben Monate nach ihrem tragischen Tod Anfang des Jahres, belegt jetzt ein medizinisches Gutachten, dass Cora einen Gehirntumor hatte. Für ihren Tod sei der Tumor aber nicht verantwortlich gewesen, da es sich um ein gutartiges Geschwür handelte. Somit fällt die Schuld auf die Ärzte der Alsterklinik. 'Sexy Cora’, die sich dort ihre Brüste zum sechsten Mal vergrößern lassen wollte, starb demnach infolge einer verpfuschten Brust-Operation.

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Bereits während der Porno-Star narkotisiert wurde, soll es erhebliche Fehler bei der Beatmung gegeben haben, so der Hildesheimer Professor, der das Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft erstellt hatte. Infolge des dadurch verursachten Sauerstoffmangels, der laut Gutachter auf ärztliches Fehlverhalten zurückzuführen ist, kam es schließlich zum Herzstillstand. Doch auch nach dem Aussetzen der Herzfunktion sollen die Ärzte nicht richtig gehandelt haben. Anstatt lebensrettende Herzdruckmassagen anzuwenden, griffen die sie zum Defibrillator – was letztendlich Coras Todesurteil war.

Ärzte der Alsterklinik tragen Schuld Sexy Cora
Ärzte der Alsterklinik sind Schuld an Sexy Coras Tod © imago stock&people

Auch die Protokolle der Alsterklinik kritisiert der Gutachter: Ihren Unterlagen zufolge soll Wosnitza schon nach zehn Minuten wieder einen stabilen Blutdruck gehabt haben. Da die angeblich schnelle Wiederbelebung aber nicht zu den extremen Hirnschäden der Patientin passe, zweifelt der Professor die Richtigkeit dieser Dokumente an.

Die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen den Schönheitschirurgen und die Narkoseärztin der Alsterklinik dauern noch an.

(Bildquelle: dpa / Imago)

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