Guido Westerwelles Kampf gegen den Krebs: Diese Menschen standen ihm zur Seite

Guido Westerwelle bringt Buch raus
Guido Westerwelle spricht in seinem neuen Buch über seinen Kampf gegen den Krebs. © Getty Images

Guido Westerwelle: "Ohne meinen Mann hätte ich es nicht gepackt"

Völlig überraschend wurde bei dem Ex-Außenminister Guido Westerwelle (53) im Juni 2014 Blutkrebs diagnostiziert. Daraufhin zog sich der FDP-Politiker komplett aus der Öffentlichkeit zurück: Er legte sein Amt nieder und mied die roten Teppiche. Mittlerweile hat der 53-Jährige den Krebs besiegt. Für ihn ein Anlass, sich mit einem autobiographischen Buch zurückzumelden, in dem er über die wohl schwierigste Phase seines Lebens spricht.

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"Die Chemotherapie würde mich nicht retten, weil sich die Leukämie damit nicht endgültig zurückdrängen ließe", erzählt Westerwelle in seinem Buch 'Zwischen zwei Leben', aus dem die 'Bild'-Zeitung bereits Auszüge veröffentlichte. Der hochrangige FDP-Politiker erfuhr von seinem behandelnden Arzt in der Universitätsklink Köln, dass eine Chemotherapie allein ihn nicht retten kann.

Für Westerwelle galt es einen geeigneten Spender zu finden, der zu einer Stammzellentransplantation bereit ist. Schließlich befinden sich nach einer Chemotherapie kaum noch Stammzellen im Knochenmark, sodass zu wenige Abwehrzellen gebildet werden können. Die Stammzellen eines Spenders waren im Falle von Guido Westwelle, der unter akuter Leukämie litt, überlebensnotwendig.

Entsprechend erleichtert war der Ex-Außenminister, als er die Zusage von seinem Arzt bekam, dass nun ein passender Spender gefunden worden sei. "Die Wahrscheinlichkeit meines Überlebens hatte sich binnen eines Anrufes von 10 Prozent auf vielleicht 50 Prozent erhöht". Umso schlimmer war es kurz darauf für Westerwelle, zu erfahren, dass der Spender wieder abgesprungen war.

Das Leben von Guido Westerwelle war also in dieser kritischen Phase seines Lebens von Hoffen und Bangen bestimmt. Wer ihn in dieser Situation zur Seite stand und wie er es schaffte, Kraft zu schöpfen und nicht die Hoffnung zu verlieren, sehen Sie in unserem Video.

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