Guido Maria Kretschmer: Vom Kleiderschrank ins Bücherregal

Guido Maria Kretschmer: Vom Kleiderschrank ins Bücherregal
Guido Maria Kretschmer mit seinem Buch "Eine Bluse macht noch keinen Sommer" © ddp images

Guido Maria Kretschmer wird am heutigen Montag 50 Jahre alt - und in diesem halben Jahrhundert ist jede Menge passiert. Einiges davon erzählt Society-Experte Max Wellinghaus in "Guido: Die Biografie über Guido Maria Kretschmer" (mvg Verlag, 200 Seiten, 17,99 Euro). Die Karriere des "Shopping Queen"-Stars hat auch ihre Highlights: von seinen Anfängen an Omas Nähmaschine im Alter von neun Jahren, seine Entdeckung durch Udo Lindenberg auf einem Hippie-Markt auf Ibiza bis hin zu seinen großen Erfolgen in der Modewelt. Wellinghaus lüftet zudem das Geheimnis um Kretschmers Talisman, in dem er je eine Wimper von seiner Großmutter und dem Papst aufbewahren soll und um die Windhunde des TV-Stars, die angeblich nur aus Kristallschalen trinken.

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Biografie über den Modedesigner

Kretschmer als Bestsellerautor

Dass Kretschmer selbst auch ein Autor ist, der den Geschmack seiner Fans trifft, hat er bereits mit großem Erfolg unter Beweis gestellt. In "Anziehungskraft: Stil kennt keine Größe" aus dem Jahr 2013 präsentiert er zehn typische Figurformen - inklusive Schwächen und Stärken. Wie man Letztere am besten betont, beschreibt der Designer, zusätzlich zu einigen netten Anekdoten aus seinem Leben. Dass dieser Mix aus unterhaltsamen Geschichten und Mode-Tipps aufgeht, bewies nicht nur der Ansturm auf dieses Buch - auch der Nachfolger eroberte die Bestsellerlisten.


Mit "Eine Bluse macht noch keinen Sommer. Geschichten aus dem Kleiderschrank" zeigte Kretschmer im vergangenen Jahr einmal mehr, wie unterhaltsam das Thema Mode in Buchform sein kann. Auch hier gibt es amüsante Geschichten aus seinem Leben - jeweils zu einem bestimmten Kleidungsstück und den passenden Tipps, für wen es sich wann am besten eignet und wer die Finger von welchem Outfit lassen sollte. So berichtet er neben dem unfreiwilligen Fahrstuhl-Stopp mit einem angetrunkenen Cocktailkleid beispielsweise von seinem Zusammentreffen mit zwei drallen afroamerikanischen Frauen in pink- und türkisfarbenen Leggings, die er in New York aus dem Auto heraus nach dem Weg fragte. Die beiden konnten auch "mit dem Unterkörper sprechen": "Seit dem Tag löst 'MFH' ('Muschi frisst Hose') eine ganz reale Erinnerung in mir aus", schreibt Kretschmer.

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