Guido Maria Kretschmer: Nähstube eines Kindes

Guido Maria Kretschmer
Guido Maria Kretschmer © coverme.com

Guido Maria Kretschmer (48) konnte sich immer auf die Unterstützung seiner Familie verlassen.

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Früh übt sich

Der Fernseh-Juror ('Das Supertalent') entdeckte die Liebe zur Mode schon früh und wurde auch entsprechend ausgestattet. "Mit neun Jahren habe ich meine erste Nähmaschine geschenkt bekommen und mit zwölf meinen ersten Entwurf verkauft. Damals habe ich viel für Karnevals- und Schützenvereine geschneidert", sagte der 'Shopping Queen'-Star im Interview mit dem 'OK!'-Magazin. Dadurch konnte er schon früh professionell arbeiten. Weiter war es sein Vater, der ihn in jungen Jahren dazu ermutigte, seine Träume zu leben. "Mein Vater hat unser Gartenhäuschen für mich umgebaut und mir sozusagen mein erstes Atelier eingerichtet. Ich hatte sogar ein richtiges Schild, auf dem stand 'Guidos Nähstube.'" Dort konnte der junge Modeschöpfer endlich zur Tat schreiten - mit Nähmaschine bewaffnet. "Das war mein stichelndes Wunderwerk, mein Ausdruck, da konnte ich endlich aufhören mit der Handnäherei", verriet er im Gespräch mit 'Die Welt' und ging sogar noch weiter: "Mit 14 war ich richtig in der Produktion! Mit 16 hat mein Vater dann gesagt, 'Guido, wir müssen dich jetzt anmelden steuerlich, so geht das nicht weiter.'"

Klingt nach einer wohl behüteten Jugend, die der sympathische Münsteraner genoss. Wahrscheinlich ist Kretschmer deswegen auch so auf dem Boden geblieben. Keine Star-Allüren, kein Diva-Gehabe - ein Plausch mit der Kassiererin ist für den Designer nichts Ungewöhnliches. "Ja, wirklich. Ich bin so. Das ist meine Grundeinstellung. Ich mag Menschen sehr, da muss man nicht so sehr toll sein, damit ich jemanden toll finde. Ich kann mich wirklich begeistern für Leute, es fällt mir sehr leicht, sehr schnell offen zu sein für jemanden."

Das spüren auch die Fans von Guido Maria Kretschmer.

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