Günther Jauch kann guten Gewissens gehen

Günther Jauch kann guten Gewissens gehen
Günther Jauch © Cover Media

Günther Jauch (59) sagt mit einem guten Gefühl Lebewohl.

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Ziel erreicht

Nach vier Jahren, 157 Ausgaben und durchschnittlich 4,62 Millionen Zuschauern verabschiedete sich der TV-Liebling am 29. November von seinem Polit-Talk im Ersten. Dabei kann er sichtlich zufrieden sein.

"Uns war es wichtig, am Sonntagabend mit relevanten und interessanten Gästen über das Thema der Woche zu diskutieren, politische und gesellschaftliche Debatten abzubilden und für den Zuschauer so einen Mehrwert und Erkenntnisgewinn zu schaffen", sagte Jauch laut einer Pressemitteilung von 'I &U TV'. "Ebenso wichtig war es uns aber auch, mal ein ungewöhnliches Thema anzupacken und uns mit besonders spannenden oder polarisierenden Gästen auseinanderzusetzen. Das mag manchmal für viel Kritik und Aufsehen gesorgt haben - aber gerade das macht das Live-Fernsehen und eine gute Diskussion auch aus: Unvorhergesehenes passiert, Debatten werden ausgelöst, Positionen und Meinungen prallen aufeinander und werden neu diskutiert. Mir haben die ungewöhnlicheren Sendungen immer besonders gut gefallen."

Am 1. September 2013 fuhren Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die höchsten Quoten für Günther Jauch ein: Ihren Talk nach dem TV-Duell sahen 8,25 Millionen Menschen. 5,62 Millionen Menschen verfolgten die Sendung zwei Tage nach den Terrorattacken in Paris vom 13. November, die bisher meistgesehene Sendung 2015. Einer der umstrittensten Momente wird sicherlich der Auftritt von AfD-Mann Björn Höcke bleiben, der zu Beginn der Sendung eine kleine Deutschland-Flagge aus dem Jackett zog und sie über seine Stuhllehne hing - 5,53 Millionen verfolgten diesen Auftritt live an den Bildschirmen.  

Der letzte Gast von Günther Jauch war ein besonderer: Finanzminister Wolfgang Schäuble (73), der mit 43 Jahren im Bundestag der dienstälteste Abgeordnete ist.

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