Günther Jauch genießt das Leben auf seinem Weingut

Günther Jauch: Neue Rhythmen bestimmen sein Leben 
Günther Jauch © Cover Media

Günther Jauch (59) genießt als Winzer den Kontrast zum hektischen Großstadtleben. 

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Das Leben als Winzer

Seit 2010 führt der Quizmaster der Nation ('Wer wird Millionär?') gemeinsam mit seiner Frau Thea Sihler das Weingut von Othegraven an der Saar und arbeitet an seiner Karriere als Winzer. Im Fernsehen lässt sich der erfolgreiche Moderator immer weniger sehen und genießt dafür den Kontrast seines Lebens auf dem Weingut. In einem Interview mit dem 'Kölner Stadt-Anzeiger' sprach Günther Jauch nun über die Vorteile des Winzer-Lebens:

"Vielleicht der Kontrast zum Großstadt-Betrieb und diese 'Immer schnell, immer aktuell, immer gut drauf'-Existenz eines Fernsehmenschen. Hier ist das Lebensgefühl ein völlig anderes. Sie müssen auch hart arbeiten, immer auf dem Quivive sein. Aber es sind andere Rhythmen, andere Abhängigkeiten - von der Natur, vom Wetter, von der Reife des Weins im Keller, auf die Sie eben nur bedingt Einfluss haben."

In diesem neuen Lebensrhythmus ist der Wetterbericht wichtiger als die Einschaltquote. Zwar gäbe es als Winzer auch eine Beurteilung, doch nicht so häufig wie beim Fernsehen: "Beim Fernsehen gibt es am Tag nach jeder Sendung die Quote. Gut gelaufen, schlecht gelaufen? Egal! Mund abputzen, weitermachen. Als Winzer hingegen bekomme ich, wenn ich so lange leben sollte, nur noch 20, vielleicht 25 Mal die Quote - bei der Lese, bald darauf im Keller und dann vielleicht noch mal beim Verkauf eines neuen Jahrgangs", freute sich der TV-Star.

Auf seinem Weingut packt der gebürtige Münsteraner mit beiden Händen in allen Bereichen an. So sieht man ihn ebenso bei der Weinlese wie auf Weinmessen und Gastronomie-Events. Seine Stärke liegt dabei ganz klar in der Repräsentation seines Weines: "Ich habe schon überall mitgemacht. Aber entscheidend ist für mich die Frage, wo ich dem Weingut am meisten helfen kann. Wenn ich also im Weinberg stehe und unsere Saisonarbeitskräfte anfangen zu lachen, weil ich in der Weinlese zu langsam oder zu ungeschickt bin, dann mache ich doch lieber Telefondienst im Sekretariat. Und sicher ist es eher meine Stärke, das Weingut nach außen hin zu repräsentieren. Das kann eine Weinmesse, aber auch mal ein nettes Dinner sein, wo unsere Weine gereicht werden und ich für von Othegraven werbe", erklärte Günther Jauch auf 'haz.de'.

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