'Guardians of the Galaxy Vol. 2': Regisseur James Gunn spricht über frühere Selbstmordgedanken

Star-Regisseur James Gunn hatte Selbstmordgedanken
James Gunn hatte früher mit schweren Depressionen zu kämpfen und will seinen Fans Mut machen © DFree / Shutterstock.com, SpotOn

"Guardians of the Galaxy"-Macher

Regisseur James Gunn (46) hat den Erfolg gepachtet. Er hat mit "Guardians of the Galaxy" einen der erfolgreichsten Filme 2014 ins Kino gebracht und schickt sich derzeit an, mit der dazugehörigen Fortsetzung diesen Erfolg sogar noch zu toppen. Auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Laufbahn überrascht Gunn nun aber mit einem langen Post auf seiner offiziellen Facebook-Seite. Unter anderem berichtet er darin auch, dass er als Jugendlicher Selbstmordgedanken hatte.

"Als ich jung war, fühlte ich mich zutiefst einsam. Sogar Selbstmordgedanken hatte ich von Zeit zu Zeit", gibt Gunn seinen Fans tiefen Einblick in seine einstige Gefühlswelt. "Ich hatte nie den Eindruck, dazugehörig zu sein. Es fiel mir schwer, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten." Er schreibe diesen Text, um Menschen Mut zu machen, die ähnliche Gedanken hegen. Aber auch, um "sich selbst daran zu erinnern".

Die Arbeit im Entertainment-Sektor habe ihn von diesen Gedanken weggebracht. Aber auch die Musik von Bands wie Alice Cooper, The Sex Pistols oder Queen habe ihm geholfen. Durch sie und die Filmwelt habe er "realisiert, nicht vollkommen alleine zu sein. Irgendwer da draußen ist genauso abgedreht und seltsam wie ich selbst". Zum Abschluss wiederholte er noch einmal sein Anliegen und sagt seinen Fans: "Ihr seid nicht alleine."

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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