'Grey's Anatomy'-Star Jesse Williams: Petition fordert Serien-Rausschmiss

'Grey's Anatomy'-Star Jesse Williams: Fans fordern seinen Serien-Ausstieg.
'Grey's Anatomy'-Star Jesse Williams wurde bei den BET Awards mit dem Preis für Humanität ausgezeichnet. © Getty Images for The New Yorker, Anna Webber

So reagiert 'Grey's Anatomy'-Star Jesse Williams

Bei 'Grey's Anatomy' gehört Jesse Williams (34) inzwischen zu den beliebtesten Serienfiguren. Seit 2009 übernimmt er in dem Krankenhaus-Drama die Rolle von Dr. Jackson Avery. Mit dieser Karriere soll jetzt allerdings Schluss sein - zumindest fordert das eine Online-Petition. Denn sein Auftritt bei den BET Awards am 26. Juni 2016 kam nicht bei allen gut an.

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In seiner Dankesrede für den Preis für Humanität forderte er das Ende von Rassenungleichheit und Polizeigewalt gegen Schwarze. Dabei zählte er Namen von schwarzen Personen auf, die bei Auseinandersetzungen mit der Polizei ums Leben kamen. "Dieser Preis ist nicht für mich", sagte er. "Er ist für die Organisatoren im ganzen Land, Aktivisten und Anwälte für Zivilrecht, die Eltern, die Lehrer und die Schüler, die erkannt haben, dass ein System, das darauf aufbaut, zu trennen und Menschen zu Bettlern zu machen und uns zu zerstören, nicht bestehen kann, wenn wir uns erheben."

'Grey's Anatomy': Petition fordert Serien-Rausschmiss
'Grey's Anatomy': Petition fordert Serien-Rausschmiss So reagiert Jesse Williams 00:01:03
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Für seine Rede bekam der 34-Jährige Standing Ovation und tosenden Applaus. Doch es dauerte nicht lange, bis eine Online-Petition ins Leben gerufen wurde, die 'Grey's Anatomy'-Autorin Shonda Rhimes dazu aufforderte, Williams aus der Show zu werfen, weil er mit seiner "rassistischen Hassrede" gegen Weiße hetzen würde. "Um, Leute? Ich brauche keine Petition", lautete die klare Antwort von Rhimes bei Twitter.

Und obwohl inzwischen mehrere tausend Unterschriften für seinen Serien-Rausschmiss gesammelt wurden, zeigt sich Jesse Williams davon unbeeindruckt. Zu den Schlagzeilen, dass sich die Zahl der Unterschriften in den letzten 24 Stunden vervierfacht hätten, twitterte er jetzt: "Weil ihr nicht aufhört, ihre feige Intoleranz zu promoten! Kein einziger vernünftiger Satz in ihrer Behauptung. Nicht einer."

Seit Jahren setzt sich der Sohn einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters für die Gleichbehandlung von Schwarzen ein und gehört zur 'Black Lives Matter'-Bewegung.

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