"GNTM": So erlebte Wolfgang Joop den Final-Abbruch

"GNTM": So erlebte Wolfgang Joop den Final-Abbruch
Wolfgang Joop lässt sich nicht so leicht unterkriegen. © ddp images

Nach dem dramatischen Abbruch des "Germany's next Topmodel"-Finales wegen einer Bombendrohung hat nun auch Juror Wolfgang Joop (70, "Dresscode") erzählt, wie er die Evakuierung erlebte. "Ich habe mich gerade so wohl gefühlt in meiner Rolle. Es waren ja alle Mädchen wieder da!", sagte der Designer der "Bild"-Zeitung. "Dann unterbrach Heidi die Show, gab ab an die Werbung. Und ich dachte: Wie schön, dann kann ich ja mal kurz auf die Toilette gehen. Plötzlich stand ein Securitybeamter neben mir, der mich ohne viel Gerede mitnahm." Warum er "abgeführt" wurde, war Joop da noch nicht klar. Er habe nur gefragt, wann er weitermachen könne.

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"Ich konnte es nicht begreifen"

"Ich konnte es nicht begreifen, was da gerade passiert", so Joop. "Wir haben uns dann alle in der Garderobe getroffen und wurden kurz danach in verschiedenen Autos weggefahren, zu einem kleinen Hotel außerhalb. Wir wussten zunächst alle nicht, worin genau eigentlich die Bedrohung bestand." Mit dem Krisenmanagement der Veranstalter zeigt der Juror sich im Nachhinein zufrieden. So halte er es für richtig, dass seine Kollegen und er zunächst nicht ausführlich informiert wurden: "Sonst hätten wir die Lage nur weiter angeheizt. Genaueres habe ich erst am nächsten Morgen im Frühstücksfernsehen erfahren."


Zur Ruhe kam Joop bis dahin nicht: "Ich habe die ganze Nacht nach dem Finale nicht geschlafen", berichtete der Modezar. "Ich saß bis zum Morgengrauen in meinem Smoking im Bett. Ich brauchte lange, um runter zu kommen." Alles in allem denke er jedoch, die Krise gut bewältigt zu haben: "Ich glaube, dass ich sagen kann: Ich habe die Nerven behalten. Die Gefahr hat mich nicht erreicht", erklärte Joop. "Extreme Situationen konnten mein Urvertrauen noch nie erschüttern." Das Finale würden sich die Juroren nicht "versauen" lassen, auch sonst wolle Joop am Wochenende arbeiten wie geplant: "Ich lasse mich nicht beirren."

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