"GNTM": Das sagen Heidi Klums Finalistinnen zu den Vorwürfen

"GNTM": Das sagen Heidi Klums Finalistinnen zu den Vorwürfen
Seit mehr als zehn Jahren führt Heidi Klum durch ihre Castingshow © ddp images

Wenn am heutigen Donnerstagabend "Germany's next Topmodel" auf ProSieben gekürt wird, schauen einige Kritiker sicher ganz genau hin. Denn zuletzt machte die Show wegen einer Studie über den Einfluss von Castingshows auf vorwiegend junge Mädchen mit Essstörung Schlagzeilen. Die Studie will einen negativen Einfluss der Sendung "GNTM" auf die Krankheit Magersucht festgestellt haben. Show-intern regt sich Widerstand.

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Einfluss auf Magersucht?

Drei der vier Finalistinnen der Show - Katharina Wandrowsky (19), Vanessa Fuchs (18), Ajsa Selimovic (18) und Anuthida Ploypetch (17) - haben ihre Meinung zum Thema nun kundgetan. Auf Nachfrage der "Bild"-Zeitung sagte Kandidatin Anuthida zu den Magersucht-Gerüchten: "Nicht die Show ist das Problem. Wer nicht sowieso essgestört ist, wird durchs Gucken nicht krank..." Insofern sei es "Quatsch", die Sendung als "jugendgefährdend" darzustellen, ergänzt Ajsa: "Weder sind wir gefährlich - noch diese Show." Vanessa aus Heidi Klums Heimatstadt Bergisch Gladbach erklärt zudem, dass auch keine der Kandidatinnen krank sei. "Wir sind alle gesunde, fitte Mädels. Keine von uns hat eine Essstörung!"

 

ProSieben wehrt sich

 

Ähnlich sieht das auch der Sender: "Bislang wurde 'Germany's next Topmodel' bei allen Prüfungen durch unabhängige Aufsichtsgremien so eingestuft, dass Kinder das Programm sehen dürfen. Das ist ein Beleg für unser verantwortungsvolles Arbeiten", teilte ProSieben-Pressesprecher Christoph Körner der Nachrichtenagentur spot on news Anfang dieser Woche mit.

Ein klein wenig differenzierter sieht es Ex-TV-Moderatorin Gundis Zámbó (48, "Mein heimlicher Hunger"), die selbst jahrelang an Bulimie litt: "Der Einfluss von Sendungen wie 'Germany's next Topmodel' ist zwar nicht zwingend die Ursache für die Entstehung von Essstörungen, trägt aber in der Regel erheblich zur Symptomverstärkung bei", erklärte Zámbó ebenfalls auf Nachfrage von spot on news.

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