GNTM 2016: Kim hyperventilierte und Heidi Klum schickte Camilla nach Hause

Tränen bei Kandidatin Kim von Germany's Next Topmodel
Keine leichte Zeit für Kandidatin Kim © imago/Future Image, imago stock&people

Tränen bei 'Germany's Next Topmodel' sind keine Seltenheit. So hatte Kandidatin Kim schon bitterlich geweint, als Heidi ihr eine Kurzhaarfristur verpassen ließ. Dass sie jedoch nun laut schluchzend im Model-Hostel niedersank, hatte weder mit harten Kommentaren der Jury zu tun, noch mit Zickereien der Kolleginnen. Die 19-Jährige hatte erfahren, dass die 'Bild'-Zeitung ihren Busenblitzer bei einem vergangenen Shooting publik gemacht hatte, wie ihr ihr Freund brühwarm am Telefon berichtete. Kim hyperventilierte in Sorge um ihre Familie. Schließlich war ein Stück ihrer Brust in der Zeitung zu sehen!

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Eiskalt gescheitert

 

Das spannende Resultat: Kommt der Stress von außen, rücken die Mädels, die sich sonst oft nicht grün sind, zusammen. "Das tut mir auf jeden Fall voll leid für sie", versicherte Laura Franziska. Mit Friede, Freude, Eierkuchen geht das Projekt Model-WG natürlich trotzdem nicht eine ganze Episode lang über die Bühne: Psychisch leicht angegriffen war offenbar auch Kandidatin Elena C. Reibereien gab's mit den Konkurrentinnen - und so griff die 19-Jährige zum Telefon, um Vater Mathieu Carrière um Rat zu fragen. Der hat immerhin schon das Dschungelcamp überstanden, ein anderes Kaliber als das dieses Jahr recht gesittete 'GNTM'. Ob Papas Rat Elena weitergebracht hat? "Versuch, die anderen nicht zu beleidigen", lautete der gut gemeinte Tipp.

 

Eisblock auf Model? "Sehr hübsch."

 

Ein dickes Fell wäre für die Jung-Models auch beim ersten Shooting von Nutzen gewesen: Mitten im glühend heißen Sydney orderten die Sendungsmacher einen Kühllaster, um ein Shooting auf einem Eis-Sofa anzuberaumen - 'Eis-Elfen' sollten die Mädchen darstellen. Ehrensache, dass Heidi Klum ihre sadistische Ader anzapfte.

"Ein bisschen heißer, ein bisschen heißer", forderte die Model-Mama von den in Bikinis gekleideten Mädels, fragte unschuldig "wollen wir die Windmaschine anmachen, damit ihre Haare mehr fliegen?" oder legte, nur so als i-Tüpfelchen, einen kleinen Eisblock auf nackte Rücken, "weil das noch hübscher aussieht". Ergebnis waren eine zitternde Luana und eine Laura, die nach eigenen Angaben "ihre Hände nicht mehr spürte" und erstmal geschwächt auf den Boden sank. Am wenigsten kamen Elena K. und Camilla mit dem Eis-Shooting zurecht, fand die Jury.

 

Hauptsache "fashionable"!

 

Für Camilla sollte es letzlich der eiskalte Vorbote des Ausscheidens gewesen sein. Schließlich gaben die anderen beiden Shootings hauptsächlich dem stillen Juror Michael Michalsky die Gelegenheit, die Vokabel "fashionable" auszugraben. "Fashionable" und energisch sollten die Models beim Walk in spacigen Klamotten in einer Klippenlandschaft sein.

"Wackeln" mutierte unterdessen zum Lieblingswort der stets auf strikten Gehorsam erpichten Model-Mama Heidi Klum. Gleich drei Mädels nahm sie auf ihre Liste der "Wackelkandidaten"; neben Camilla auch Elena K. und Laura Franziska. "Wenn ich ehrlich bin, hätte es heute euch alle drei treffen können", rügte Klum. Und schickte Camilla nach Hause. Thomas Hayo durfte dann auch noch was sagen, sogar etwas fast Nettes: "Du hast eine große Karriere vor dir - in Sachen Beauty", gab er der Ausgeschiedenen süß-sauer mit auf den Heimweg.

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