Glenn Close: Stark für psychisch Kranke

Glenn Close
Glenn Close © coverme.com

Glenn Close (66) glaubt, dass die Diskriminierung von psychisch Kranken fatale Folgen haben kann.

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Aufruf zum Umdenken

Die Schauspielerin ('Gefährliche Liebschaften') besuchte diese Woche ein Spendenevent der Wohltätigkeitsorganisation 'Bring Change 2 Mind' in New York und sprach sich dabei für Leute mit psychischen Störungen aus. Sie habe selbst Familienmitglieder, die betroffen seien. "Wenn man psychische Krankheiten missversteht, kann das fatal enden", so Close gegenüber 'Page Six'. "Wir wollen das Stigma beseitigen, damit diese Menschen sich ohne Scham behandeln lassen können."

Auch finanzielle Mittel konnte die Hollywood-Ikone mithilfe der Charity sammeln: An dem Abend kamen insgesamt mehr als eine Million US-Dollar für den guten Zweck zusammen. Auch andere Stars ließen sich zu dem Event bitten - darunter Kultregisseur George Lucas (69, 'Krieg der Sterne') und Filmproduzent Harvey Weinstein (61, 'Shakespeare in Love').

Auf der Leinwand stellte Close übrigens bereits selbst eine psychisch Kranke dar. Sie war 1987 in dem Thriller 'Eine verhängnisvolle Affäre' als psychopathische Alex Forest zu sehen, die ihrem ehemaligen Liebhaber und seiner Familie das Leben zur Hölle macht. Heute betrachte sie diesen Part mit anderen Augen, wie die Schauspielerin zugab. "Die meisten psychisch kranken Menschen sind nicht gewalttätig. Und bei den meisten Menschen, die gewalttätige Verbrechen ausführen, werden keine psychischen Störungen diagnostiziert. Das ist nicht wahr und wurde als unwahr belegt. Es ist unmoralisch, dieses Klischee aufrecht zu erhalten", meinte Glenn Close im Juni gegenüber 'CBS News'.

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