Glanzvoller Auftritt: So pflegen Sie Ihre Lederprodukte richtig

Glanzvoller Auftritt: So pflegen Sie Ihre Lederprodukte richtig
Auch Promis wie Kim Kardashian und Kayne West werden mal nass - ob Tasche und Jacken den Regen überlebt haben, ist nicht überliefert © imago/ZUMA Press, SpotOn
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Stylisch bei Wind und Wetter

Begleiter fürs Leben: Nicht umsonst gilt Leder als zeitlos und hat auf Laufstegen und in der Street Wear seit jeher seinen festen Platz. Wer mit dem robusten Material gut umgeht, hat lange Freude an schönen Schuhen, Taschen und Co. Aber die richtige Pflege ist wichtig - gerade im Herbst und Winter.

Zwar ist Leder von Natur aus widerstandsfähig. Unterstützen können Sie diesen Effekt jedoch, wenn sie das Material regelmäßig imprägnieren - und das gilt nicht nur für Schuhe. Auch Ledertaschen werden so nicht mehr von Regen und Feuchtigkeit bedroht. "Kombi-Sprays sind dabei mittlerweile auf allen Lederarten und auf Funktionsmembranen anwendbar. So bleiben auch Sneaker, bei denen beide Materialien verwendet werden, dauerhaft geschützt", empfiehlt Frank Becker, Geschäftsführer bei Collonil. Das Unternehmen verzichtet bei seinem Spray "Waterstop Reloaded" als erstes Unternehmen auf Fluorcarbonharze und schont so nebenbei auch noch die Umwelt.

Leder mag keine Sonne oder Föhnhitze

Auch die Aufbewahrung Ihrer Lieblingsstücke ist wichtig: Stellen Sie Taschen nach dem Tragen in Stoffbeuteln an einen trockenen Ort, in geschlossene Schuhe sollten Sie Schuhspanner stecken, am besten aus Holz. Falls Sie doch einmal vom Regen überrascht werden, stopfen Sie Ihre Leder-Accessoires und -schuhe mit Zeitung aus - die zieht die Feuchtigkeit wieder heraus. Legen Sie sie zum Trocknen weder in die Sonne noch auf die Heizung; auch Föhnen schadet dem Leder: Das Material würde hart oder rissig werden und könnte ausbleichen. Zudem sollten Sie Ihre Lieblingsstücke möglichst mit sauberen Fingern anfassen, da sonst schnell Fettflecken entstehen.

Hausmittel gegen Schnee- und Salzränder

Gerade im Herbst und Winter stellen hartnäckige Salz- und Schneeränder den Lederliebhaber auf eine harte Probe. Bei letzterem helfen zum Beispiel eine halbe Zitrone oder Zwiebel, womit Sie die Flecken ein- und anschließend alles mit einem Baumwolltuch abreiben können. Eine andere Möglichkeit ist es, die Schuhe mit einem feuchten Tuch, das zuvor in Wasser mit einem Spritzer Essig getaucht wurde, zu bearbeiten. Bei Salzflecken hilft ein weiteres Hausmittel: Tränken Sie ein Tuch in Milch und reiben Sie die betroffenen Stellen ab, später tragen Sie Schuhcreme auf.

Sonderfälle: Velour- und Wildleder

Velour- und Wildlederschuhen wollen gesondert behandelt werden: Hier empfiehlt sich ein Lederradiergummi. Auch ein Spritzer Flüssigwaschmittel kann helfen, sollte jedoch vorher an einer versteckten Stelle des Schuhs getestet werden. Wollen die Ränder einfach nicht verschwinden, können Sie die Schuhe auch mit der Hand waschen - alternativ gibt es handelsübliche Produkte wie Ledershampoo, die mittels Schwamm aufgetragen werden können.

Achtung beim Zubehörkauf

Grundsätzlich gilt: Lederaccessoires und Schuhe können Sie zur Vorbeugung alle paar Wochen imprägnieren, so Becker von Collonil. Speziell Schuhe sollten Sie von Zeit zu Zeit bürsten und dann mit Schuhcreme, bei altem Leder mit Lederfett einreiben. Glattledertaschen können Sie auch mit speziellem Pflegeschaum oder Ledermilch bearbeiten. Beim Kauf von Pflegeprodukten und Bürsten immer darauf achten, ob sie für Glatt- oder Wildleder ausgeschrieben sind.

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