Gina-Lisa Lohfinks erster Auftritt nach dem Urteil im Sex-Prozess: "Nur der liebe Gott kann mich richten"

Gina-Lisa Lohfink
Gina-Lisa Lohfink flüchtet nach dem Urteil aus dem Gericht © dpa, Jörg Carstensen, car tmk

Gina-Lisa Lohfink: "Nur der liebe Gott kann mich richten"

Nur wenige Tage nach ihrer Verurteilung im Sex-Prozess zeigt sich Gina-Lisa Lohfink erstmals wieder bei einem öffentlichen Auftritt. Im Interview mit RTL spricht sie offen über ihre Gefühle und darüber, wie es in Zukunft weitergehen soll.

- Anzeige -

Gemeinsam mit ihrem Freund Florian Wess ist die 29-Jährige am Freitagabend (26.08.) in einer Dortmunder Diskothek aufgetreten. Man merkte schnell, der Gerichtsprozess hat ihr mehr zugesetzt als viele denken. Vor allem die Berichterstattung in den Medien. "Das tut mir weh, wenn ich sehe oder lese, es wird über mich böse geschrieben oder im Fernsehen böse berichtet. Ich kann mir das nicht anschauen. Denn ich denke mir, nur der liebe Gott kann mich richten, sonst niemand“, erklärt sie gegenüber RTL.

Zwei Männer sollen Gina-Lisa zum Sex gezwungen haben, doch das Gericht entscheidet: es war keine Vergewaltigung. Sie wird deshalb wegen "falscher Verdächtigung“ zu einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt.

Doch es ist nicht das Geld oder eine mögliche Gefängnisstrafe, was Gina-Lisa jetzt beschäftigt, sondern die Wunden, die sie von dem ganzen Prozess davongetragen hat. "Psychisch und seelisch ist es sehr schlimm, das alles durchzustehen. Manchmal denke ich mir auch, ihr könnt alle froh sein, dass ich mich nicht umgebracht habe und dass ich mir nichts angetan habe, denn ich habe sehr oft darüber nachgedacht", verrät sie offen und ehrlich.

Für ihre Familie wollte sie aber immer stark sein. "Ich kann die Menschen, die mich wirklich lieben einfach nicht im Stich lassen. Auch gerade die Frauen da draußen."

Wie es für Gina-Lisa Lohfink nun weitergehen soll und wie ihre Fans sie erlebt haben, dass sehen sie bei uns im Video.

— ANZEIGE —