Gina-Lisa Lohfink wehrt sich gegen Gerüchte um PR-Stunt: "Ich ziehe keine Show ab"

Gina-Lisa Lohfink stellt auf Facebook klar: "Ich ziehe keine Show ab"
Gina-Lisa Lohfink meldete sich auf Facebook zu Wort © Getty Images, Clemens Bilan

"Was ich mal sagen wollte, es ist ganz furchtbar was da mit mir gemacht wird vor Gericht!" So lautet Gina-Lisa Lohfinks (29, "Barbie Girl") Fazit, das sie nun auf Facebook preisgab. "Ich ziehe keine Show ab, es macht keinen Spaß vor Gericht zu stehen und dass ich weine, ist doch menschlich!" Dabei spricht die einstige "GNTM"-Kandidatin von dem Prozess um die Vergewaltigungsvorwürfe, der seit Wochen die Öffentlichkeit beschäftigt. Lügt sie oder sagt sie die Wahrheit? Sie werde "vom Opfer zur Täterin gemacht" und das ekle sie an, so Lohfink weiter.

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Gina-Lisa Lohfink: Eindringlicher Appell auf Facebook

Sie bezieht auch Stellung zu den kursierenden Gerüchten, sie inszeniere sich vor Gericht zu PR-Zwecken. Medienberichten zufolge soll sie sowohl bei "Promi Big Brother" als auch beim RTL-Dschungelcamp mitmachen. Die 29-Jährige betont: "Meine Arbeit hat nichts damit zu tun!" Ihr Leben müsse weitergehen und sie arbeite jeden Tag fleißig. Sie wolle sich nicht in der Zeitung sehen "in Verbindung mit so einer schrecklichen Verhandlung, die für mich psychisch & seelisch sehr sehr schlimm ist".

 

"Nein nein nein!!!"

 

Was den Vorfall selbst angeht, schreibt Lohfink: "Ich wollte keinen Geschlechtsverkehr mit beiden haben!" Die Rede ist von den Männern, mit denen sie in der besagten Nacht im Jahr 2012 Sex hatte. Sie spricht von Vergewaltigung, die Beschuldigten von einvernehmlichen Sex. Das Ganze wurde auf Video festgehalten und Auszüge davon gelangten ins Netz. "Ich war total betrunken und geschlagen und gefilmt werden wollte ich auch nicht", so Lohfink. "Was versteht man nicht, wenn ich sage: 'Hört auf! Nein nein nein!!!'" Einer der Beschuldigten schilderte zuletzt, das "Hör auf" habe sich seiner Meinung nach lediglich auf das Filmen bezogen.

Gina-Lisa Lohfink hat aber Anzeige erstattet. Im Mai 2014 wurde die Anklage jedoch fallen gelassen. Die beiden Männer mussten wegen der Verbreitung des Video-Materials Geldstrafen zahlen. Das Model steht nun wegen mutmaßlicher Falschaussage vor Gericht. Lohfink ist sich sicher, "ich werde ein Leben lang die Schmerzen und Wunden in mir tragen". Zu guter Letzt wendet sie sich noch eindringlich an "alle Mädchen und Frauen da draußen": "Passt bitte gut auf euch auf. So etwas kann jedem passieren."

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