Gina-Lisa Lohfink: Sebastian Castillo Pinto erhebt Unterlassungsklage - drohen ihr bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld?

Gina-Lisa Lohfink
Gina-Lisa Lohfink © 2016 Getty Images, Adam Berry

Klage gegen Gina-Lisa Lohfink eingereicht

Nach den Vergewaltigungsvorwürfen von Gina-Lisa Lohfink (30) gegen zwei Männer und der anschließenden Verurteilung des Models wegen falscher Verdächtigung, erhebt einer der beiden nun eine Unterlassungsklage gegen das Model. Das berichtet der "Spiegel". 

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Sebastian Castillo Pinto habe seinen Anwalt Christian Gerlach am Donnerstag am Landgericht Berlin eine entsprechende Klageschrift vorlegen lassen, die auch dem Nachrichtenmagazin vorliege.

Lohfink drohe demnach ein Ordnungsgeld in einer Höhe von bis zu 250.000 Euro, sollte sie weiter behaupten, dass Castillo Pinto ihr K.-o.-Tropfen verabreicht und sie vergewaltigt haben soll. Laut Gerlach habe das Model "die Vorwürfe auch nach dem Urteil in den Medien verbreitet".


Auslöser eines ursprünglichen Rechtsstreits war ein Tag im Juni 2012, an dem Gina-Lisa Lohfink zusammen mit zwei Männern die Nacht verbracht hatte. Später tauchten Videos im Internet auf, die die Männer dabei gemacht hatten. Lohfink zeigte die beiden wegen Vergewaltigung an, sie wurden allerdings freigesprochen und das It-Girl erhielt einen Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung, gegen den sie Einspruch eingelegt hatte. Ende August wurde Lohfink schließlich vom Amtsgericht Tiergarten in Berlin wegen falscher Verdächtigung zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 250 Euro, insgesamt 20.000 Euro, verurteilt.

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