Gina-Lisa Lohfink erhält Strafbefehl

Gina-Lisa Lohfink erhält Strafbefehl
Gina-Lisa Lohfink (l.) und Sarah Knappik (r.) lernten sich bei 'Germany's Next Topmodel' kennen. © picture-alliance/ dpa, Jens Kalaene

Schlechte Nachrichten für Gina-Lisa Lohfink (29). Die ehemalige 'Germany's Next Topmodel'-Kandidatin soll laut Informationen der 'Bild'-Zeitung vom Amtsgericht Tiergarten einen Strafbefehl in Höhe von 24.000 Euro aufgebrummt bekommen haben, weil sie zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt haben soll. 

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Anwalt legt Einspruch ein

Darum geht es: Lohfink erstattete im Sommer 2012 gegen zwei Männer Anzeige. Sie sei von ihnen zu Intimitäten gezwungen worden nachdem ihr K.o.-Tropfen verabreicht worden seien, so der Vorwurf. Von besagter Nacht tauchte außerdem ein Video im Internet auf, in dem Lohfink angeblich auch mit den Worten "Hör auf!" zu hören sei. Nach einem Ermittlungsverfahren kamen die Behörden allerdings zu der Einschätzung, dass Lohfink die Männer zu Unrecht beschuldigte. Ein toxikologisches Gutachten, das Bild-Material und Chat-Verläufe würden dies belegen. Die Retour-Kutsche: Strafbefehl wegen Falschverdächtigung.

Gina-Lisa selbst äußerte sich ebenfalls in der 'Bild'. Sie sei total erschüttert, dass die Sache aus dem Jahr 2012 jetzt hochkommt. Sie sei das Opfer gewesen und sich überdies sicher, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommen wird. "Für mich sind das keine Männer", sagte das Model. Nicht nur der Sex, auch die Aufnahmen seien ohne ihr Einverständnis geschehen. "Dieses Videomaterial sollte ebenfalls gegen meinen Willen veröffentlicht werden, um damit Profit zu machen."

Bei Facebook bekommt Lohfink jetzt Rückendeckung von Sarah Knappik: "Sie ist bestimmt kein guter Mensch! Ich weiss wovon ich rede. Aber es tut mir irgendwie auch Leid, dass Ihr jetzt alle auf ihr rumhackt. Leider habe ich dieses Video auch gesehen und glaube es war nicht ihre Absicht, dass diese Typen es filmen. So etwas ist einfach assi! Wir waren junge Mädchen, als wir bekannt wurden - uns hat aber keiner gesagt, wie es geht. Oder gar gewarnt, dass man eigentlich so gut wie niemanden trauen kann. Traurig, die Jungs haben sich übelst gefeiert und bekommen jetzt noch Geld. Was für eine Welt! Sie ist operiert? Ja, nach so einer grenzwertigen Erfahrung wie damals mit dem Film würde - glaube ich - jeder jemand anderes sein wollen."

Lohfinks Anwalt Burkhard Benecken kündigte umgehend weitere Schritte an: "Ich habe für meine Mandantin gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt." Sein Ziel sei ein Freispruch.

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