'Ghostbusters', 'Suicide Squad' und 'Jason Bourne': Das sind die Kino-Highlights im August

Die Kino-Tipps im August
"Suicide Squad" mit Will Smith (rechts hinten) kommt am 18. August in die deutschen Kinos © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC

Im August können sich Kino-Liebhaber auf jede Menge Action freuen. Denn es werden Geister in New York gejagt, ein Team aus Superschurken soll das fieseste aller Ungetüme stellen, Blake Lively ringt mit einem Hai um ihr Leben und Matt Damon wird mal wieder als Jason Bourne gejagt. Doch auch Komödien-Fans kommen auf ihre Kosten: "Antonio, ihm schmeckt's nicht" und "Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel" treffen mitten ins Herz.

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"Ghostbusters", "Jason Bourne"

 

"Ghostbusters", 4. August

 

Dreißig Jahre nachdem das Original die Welt im Sturm erobert hat, kommen die "Ghostbusters" zurück auf die große Leinwand - wiederbelebt für eine neue Generation. Regisseur Paul Feig kombiniert die altbewährten Methoden der Geisterbekämpfung, die das Franchise zum Kult gemacht haben, mit neuen Hauptcharakteren, gespielt von den witzigsten Schauspielern, die Hollywood derzeit zu bieten hat. Die Hauptrollen dieser Action-Comedy spielen Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones sowie als Sidekick Chris Hemsworth.

Einschätzung:

Bereits im Vorfeld hagelte es Kritik für die Neuauflage von "Ghostbusters". Den Klassiker von 1984 mit Bill Murray und Dan Aykroyd neu zu verfilmen, das schien der Kino-Gemeinde nicht zu gefallen. Vor allem die Besetzung mit vier Comedy-Ladys konnten viele nicht nachvollziehen. Doch gerade deren Dynamik macht den Streifen sehenswert. Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Leslie Jones und Kate McKinnon harmonieren vor der Kamera und sorgen für eine Dauerbeanspruchung der Bauchmuskeln. Besonderes Schmankerl: Chris Hemsworth beweist, dass er nicht nur als "Thor" brillieren kann, sondern auch extrem witzig ist.

 

"Jason Bourne", 11. August

 

Als Jason Bourne (Matt Damon) vor zwölf Jahren seine Schöpfer aufspürte, Rache nehmen konnte und seine wahre Identität erfahren hatte und - wie er glaubte - über die Absicht seiner Schöpfer Bescheid wusste, verschwand er... für immer, wie er hoffte. Als jedoch ein neues Programm aktiviert wurde - ein Programm, das von einer globalen Machtstruktur entwickelt wurde, die nicht nur verschachtelter, sondern auch ein größerer Meister im doppelten Spiel ist, als es die Supermächte in der Zeit des Kalten Kriegs, dessen Produkt Bourne ist, jemals waren, wird er von einem Netzwerk aus seinem Versteck getrieben, das noch gefährlicher ist als jede Regierung.

Einschätzung:

Jason Bourne verlässt sein sicheres Versteck und kehrt auf den Radar der Geheimdienste zurück. Matt Damon zeigt in seinem vierten Einsatz als Ex-CIA-Geheimwaffe, das er auch mit 45 Jahren noch weiß, wie man einen Actionheld darstellt. Amnesie-Agent Bourne hadert nach wie vor mit seinen Erinnerungen, seiner Identität und allem, was passiert ist. Doch tief im Herzen, will er die Unschuldigen beschützen. Weswegen er eine Mission aufnimmt und sogar zurückkehrt in die USA. Doch welche Rolle spielt Heather Lee, gespielt von Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander? Matt Damon und Jason Bourne, das passt zusammen wie Topf und Deckel.

 

"Suicide Squad", 18. August

 

Man stellt ein Team aus den gefährlichsten derzeit einsitzenden Superschurken zusammen, rüstet sie mit dem schlagkräftigsten staatlich geprüften Waffenarsenal aus und schickt sie auf ein Himmelfahrtskommando, um einem rätselhaften, unüberwindlichen Wesen den Garaus zu machen: Die amerikanische Geheimagentin Amanda Waller (Viola Davis) ist überzeugt, dass nur eine heimlich instruierte Gruppe aus bunt zusammengewürfelten, zwielichtigen Gestalten vom Bodensatz der Gesellschaft diese Mission meistern kann - weil sie nichts zu verlieren hat. Doch schon bald merken die Mitglieder der Suicide Squad, dass sie nicht rekrutiert worden sind, weil sie eine Chance auf Erfolg haben - vielmehr sollen sie praktische Sündenböcke abgeben, wenn das Unternehmen unweigerlich scheitert. Wie aber reagieren sie auf diese Erkenntnis?

Einschätzung:

It feels good to be bad... David Ayers ("Herz aus Stahl", "End of Watch") "Suicide Squad" fährt ein Großaufgebot an Stars auf: Will Smith ("Ali"), Oscar-Preisträger Jared Leto ("Dallas Buyers Club"), Margot Robbie ("The Wolf of Wall Street"), Joel Kinnaman (Netflix's "House of Cards") und Oscar-Kandidatin Viola Davis ("The Help") sind u.a. in Hauptrollen zu sehen. Superschurken im Auftrag des Guten - ein Konzept, das bereits bei "Guardians of the Galaxy" aufgegangen ist. Auf der Comic-Con 2016 wurden Film und Cast frenetisch gefeiert. Jared Leto soll als Joker Oscar-Gewinner Heath Ledger (1979-2008) Konkurrenz machen. Ein Muss für alle Genre-Fans.

 

"Antonio, ihm schmeckt's nicht", 18. August

 

Die schwangere Sara (Mina Tander) und ihr Mann Jan (Christian Ulmen) freuen sich auf ihre Flitterwochen zu zweit in New York. Endlich die ersehnte, traute Zweisamkeit! Schön wär's. Bereits am Flughafen bereitet Papa Antonio (Alessandro Bressanello) dem Pärchen eine "bombige" Überraschung und auf einmal fliegen drei statt zwei in die Flitterwochen. Dieser Honeymoon-mit-Schwiegervater-Trip stellt sowohl die Beziehung des frisch verheirateten Paares als auch das Verhältnis zwischen Antonio und Jan auf eine ziemlich harte Probe. Gleichzeitig prallt dann auch noch deutsch-italienische Kultur auf den amerikanischen Lifestyle. Ein turbulentes, herzlich komisches Familienchaos beginnt.

Einschätzung:

Christian Ulmen spielt in "Antonio, ihm schmeckt's nicht" erneut Jan: den deutschen Schwiegersohn mit italienischem Schwiegervater. Das sorgte schon in "Maria, ihm schmeckt's nicht" für Turbulenzen. Erneut dient ein Jan-Weiler-Buch als Vorlage für die zweite Kinokomödie rund um das deutsch-italienische Paar Jan und Sara - und versprüht wieder jede Menge Witz und Charme. Denn es sind noch lange nicht alle Fettnäpfchen ausgeschöpft!

 

"Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel", 25. August

 

Liebe macht uns stark und manchmal ganz schwach, doch eigentlich tun wir alles für sie - denn ohne sie wäre alles nichts. So wie für Sandy (Jennifer Aniston), die seit Jahren von Henry (Timothy Olyphant) geschieden ist, aber irgendwie immer noch hofft, dass er zu ihr zurückfindet. Oder Jesse (Kate Hudson) und Gabi (Sarah Chalke), die ihren Eltern schon seit Jahren verheimlichen, dass Jesses Mann Russell (Aasif Mandvi) Inder und Gabis Frau Max (Cameron Esposito) gar kein Mann ist. Bradley (Jason Sudeikis) wiederum versucht, seit dem Tod seiner Frau als "Mister Mom" bei seinen Teenie-Töchtern zu punkten - stolpert aber von einem Fettnapf in den nächsten. Auch Kristin (Britt Robertson) und Zack (Jack Whitehall) lieben sich über alles. Aus Mirandas (Julia Roberts) Leben dagegen scheint die Liebe vollkommen verschwunden zu sein.

Einschätzung:

Etwas fürs Herz bietet "Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel". Es ist die letzte Regiearbeit von Garry Marshall, der am 19. Juli im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Der US-Amerikaner war für "Happy New Year" und "Valentinstag" verantwortlich. Auch in "Mother's Day" werden wieder viele Schicksale miteinander verwoben. Julia Roberts ist erneut mit an Bord - das erste Mal arbeitete sie für "Pretty Woman" mit Marshall zusammen. Auch Jennifer Aniston, Kate Hudson und Jason Sudeikis dürfen sich mit dem Thema Liebe beschäftigen. In Zeiten, wo ein Superhelden-Streifen vom nächsten Action-Kracher abgelöst wird, ist dieser Ensemble-Film eine mehr als willkommene Abwechslung.

 

"The Shallows - Gefahr aus der Tiefe", 25. August

 

Nancy (Blake Lively) surft alleine an einem einsamen Strand, als sie plötzlich von einem Weißen Hai angegriffen wird. In letzter Sekunde kann sie sich auf einem Felsen im Meer in Sicherheit bringen. Doch obwohl sie nur wenige hundert Meter von der rettenden Küste entfernt ist, wird der Weg dorthin zum ultimativen Willenstest. Ein nervenaufreibender Kampf auf Leben und Tod beginnt...

Einschätzung:

Blake Lively tritt den Kampf ums Überleben an. Die Ehefrau von Ryan Reynolds stemmt "The Shallows - Gefahr aus der Tiefe" praktisch alleine, denn gegen den Weißen Hai ist sie auf sich alleine gestellt. Die 28-Jährige zeigt sich in Top-Form und mit starkem Überlebenswillen. Ihr Ehemann habe sie zu dem Solo-Stück animiert, denn sie suche stets nach filmischen Herausforderungen, wie sie in Interviews bereits verriet. Ob der Film die Angst vor dem Weißen Hai wieder schüren wird, oder ob man sich einfach mal von Livelys Schauspieltalent überzeugen kann, sollte jeder selbst entscheiden. Personen, die bereits Angst vor Wasser oder dem Meer haben, sollten auf einen Kino-Besuch lieber verzichten.

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