Geschmackloser Hackerangriff nach George Michaels Tod

Geschmackloser Hackerangriff nach George Michaels Tod
Der verstorbene George Michael auf einer Pressekonferenz in London im Jahr 2011 © ACE Pictures/ImageCollect, SpotOn

Seltsame Twitter-Posts

"Das einzige, was George wollte, war es zu sterben." Dieser und weitere Tweets wurden kürzlich über das Twitter-Profil von Fadi Fawaz, dem Freund des verstorbenen Pop-Superstars George Michael (1963 - 2016), veröffentlicht. Die kurzen Einträge legen nahe, dass Michael sich womöglich umgebracht haben könnte. Mehrfach habe es der Musiker demnach versucht. Doch der Star-Friseur hat die Tweets wohl nicht selbst verfasst. Es handelt sich wahrscheinlich um einen fiesen und geschmacklosen Hackerangriff.

Die Tweets wurden gelöscht

Mittlerweile sind die Tweets nicht mehr zu finden - genauso wie das gesamte Profil von Fawaz. Der Twitter-Account scheint gelöscht worden zu sein und Fawaz habe laut dem britischen "Daily Mirror" erklärt, dass ein Hacker für das Verfassen der Nachrichten verantwortlich sein soll. "Ich bin geschockt darüber, was da auf Twitter passiert ist. Mein Twitter-Account wurde gehackt und geschlossen", erklärte Fawaz dem Blatt. "Um ehrlich zu sein, ist das sogar ein bisschen erschreckend. Ich habe diese Tweets nicht gesendet. Ich habe alles erst mitbekommen, als ich um 11:30 Uhr aufgewacht bin."

Eine vorläufige Obduktion, in der keine genaue Todesursache festgestellt werden konnte, legt nahe, dass der Bericht der Zeitung die wahre Seite der Geschichte erzählt. Die zuständige Polizeistelle hatte bereits vor wenigen Tagen öffentlich gemacht, dass weitere Untersuchungen durchgeführt werden würden und dass der Tod des Musikers derzeit als "ungeklärt, aber nicht verdächtig" gehandhabt werde. Auch die "BBC" hatte berichtet, dass es keine verdächtigen Umstände rund um den Tod Michaels gegeben habe.

Fawaz war es, der den toten George Michael gefunden hatte. "Dieses Weihnachtsfest werde ich niemals vergessen. Am Morgen findest du als erstes deinen Partner friedlich und tot im Bett. Ich werde niemals aufhören, dich zu vermissen", schrieb er vor wenigen Tagen auf Twitter.

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